Zum Jubiläum Stadtsteinach feiert das Mittelalter

Ritter, Feuer und Dudelsack – im Spätsommer gibt es an der Schneidmühle ein Fest für alle Sinne. Hintergrund ist der Jahrestag der Erststürmung der Burg Nordeck.

Eingerahmt von Rittern: Bürgermeister Roland Wolfrum. Foto: red

Am 20. und 21. September verwandelt sich das Gelände rund um die historische Schneidmühle in Stadtsteinach in ein lebendiges Mittelalterdorf. Anlass für das farbenfrohe Spektakel ist der 500. Jahrestag der Erstürmung der Burg Nordeck im Jahr 1525 . Zwischen prasselnden Feuern, Dudelsackklängen und dem Duft von Bratwurst, frisch gebackenem Brot und süßem Met erleben Besucher ein Fest, das alle Sinne anspricht.

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Authentisch gekleidete Darsteller zeigen das mittelalterliche Leben in all seinen Facetten: Ritter in glänzender Rüstung, Gaukler und Feuerschlucker, Spielleute und Handwerker sorgen für ein lebendiges Treiben, das Geschichte greifbar macht. Für Kinder gibt es Mitmachaktionen wie Bogenschießen, mittelalterliche Spiele und spannende Erzählrunden. Wer aufmerksam zuhört, erfährt viel über das Leben vor einem halben Jahrtausend – fernab von Klischees, aber voller Atmosphäre.

Organisiert wird das Fest von Mirko Thoma aus Stockheim und seiner Agentur „Flammentanz-Events“, die bereits zahlreiche Mittelalterveranstaltungen in der Region realisiert hat. Unterstützt wird er von einem engagierten Team von Mittelalterfans, die mit Liebe zum Detail das Lagerleben inszenieren – von historischen Zeltlagern bis hin zu Kanonendonner und mittelalterlichem Tanz. Neben dem Spektakel laden auch die kleinen, stimmungsvollen Szenen zum Verweilen ein: Rauch steigt aus offenen Kochstellen, Handwerker zeigen alte Techniken, und mit etwas Glück gibt es sogar einen spezielles Spezial-Sud der Brauerei Schübel.

Musikalisch begleitet wird das Fest am Samstag von der Gruppe „Vogelfrei“, am Sonntag spielt „Grex Confusus“ – beide bekannt für mitreißende Mittelalterklänge mit Dudelsack, Trommeln und Flöten. „Kein Wegezoll wird verlangt“, heißt es augenzwinkernd von den Veranstaltern. Das Fest findet am Samstag von 12 bis 22 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr statt.