Zum Jubiläum Stramme Wanderung um Schauenstein

red

Der Frankenwaldverein Schauenstein stellt zum Jubiläum der Stadt etwas Besonderes auf die Beine. Mehr als 120 Menschen wandern rund um die Stadt, einige stellen sich sogar dem Wanderhalbmarathon über rund 23 Kilometer.

Es war vor einigen Monaten während der Pandemie, als Günter Demmig, der stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe Schauenstein des Frankenwaldvereins, die Idee hatte, eine „Rund um Schauenstein“-Wanderung zu veranstalten. Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt wurde diese Idee mit mehr als 120 Teilnehmern nun in die Realität umgesetzt.

„Wir sind der größte Verein der Stadt und auch die größte Ortsgruppe im Frankenwaldverein“, sagt Demmig, „deswegen müssen wir auch etwas Großes auf die Beine stellen.“ Ein Wanderhalbmarathon sollte es werden mit rund 23 Kilometern Gesamtlänge, aufgeteilt in drei Teilstrecken mit je etwa acht Kilometern, damit auch ungeübte Wanderer teilnehmen können. Die Planung und Organisation war kein Kinderspiel, mussten doch diverse Organisationen, weitere Vereine und die Stadt mit einbezogen werden. Aber mit einer starken und motivierten Mannschaft im Rücken wurde auch diese Hürde gemeistert und so konnte der Wanderhalbmarathon „Nund um Schauenstein“ mit ungefähr 120 Teilnehmern von Nah und Fern starten.

Dass es ausgerechnet am Tag der Veranstaltung regnen musste und damit die wochen- und monatelange Dürreperiode unterbrochen wurde, kommt schon fast einem Paradebeispiel von Murphys Gesetz gleich, aber auch das konnte die eifrigen Helfer und Wanderer nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Die Wanderung startete in Schauenstein in der Nailaer Straße/Scheunengasse und führte über Mühldorf und Neudorf zum ersten Verpflegungspunkt nach Adlanz. Von dort ging es direkt über den Rauschenberg nach Volkmannsgrün bis hinunter zur Furt des Lehstenbaches und dann wieder über Baiergrün hinauf zur Hohen Straße. Am höchsten Punkt der Wanderung auf 641 Metern gab es den zweiten Verpflegungspunkt, und frisch gestärkt konnten sich die Wanderer an der Papiermühle vorbei hinunter ins Thronbachtal und dann wieder hinauf nach Haidengrün begeben. Über Haueisen ging es auf dem Webersteig entlang nach Uschertsgrün und von dort bis zum Frankenwaldhaisla im Aubachgrund.

Rund 40 Helfer aus der Ortsgruppe waren beteiligt, die allesamt in orangefarbenen T-Shirts mit der Aufschrift „Team“ unterwegs waren, außerdem gab es Unterstützung von der BRK-Bereitschaft mit einem Sanitätsdienst auf der Strecke und vom TuS Schauenstein mit der Bereitstellung des Transportbusses. Auch die Mitarbeiter vom Stadtbauhof sowie etliche Sponsoren brachten sich mit ein, so dass die Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnet werden kann. Nach dem Zieleinlauf am Frankenwaldhaisla im Aubachgrund gab es für alle Teilnehmer ein grünes, frankenwaldtypisches Finisher-Shirt sowie ein üppiges Buffet. Die schnellsten Teilnehmer trafen bereits nach etwas weniger als vier Stunden am Ziel ein (siehe Foto).

Den Nachmittag und Abend ließen alle Beteiligten mit einer After-Wander-Party und Musik der Hofer Band Simple Men ausklingen. Hier waren auch alle Nicht-Wanderer herzlich mit eingeladen und gemeinsam wurde bis in die Abendstunden gefeiert.

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv und nach den Rückbauarbeiten am Sonntag bestätigte Ehrenvorsitzender Georg Wirth, dass er viele gute Rückmeldungen von Teilnehmern und anderen Ortsgruppen des Frankenwaldvereins erhalten habe: „Solch ein Großereignis ist nur mit einer starken zusammenhaltenden Mannschaft zu meistern, das ist nicht überall mehr gegeben. Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern, Gönnern und Sponsoren.“

 

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