Sarah Steingrüber und Katharina Kowalski haben es schon bei der Premiere vor einem Jahr gespürt: Die Kunstfabrik schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Statt der erhofften 500 Besucher kamen 2025 drei Mal so viele in die alte Schoedelfabrik. „Die Größenordnung hat uns alle überrascht“, sagt Sarah Steingrüber. Zusammen mit dem Münchberger Künstler Udo Rödel und einem Helferkreis hat sie die Kunstfabrik aus der Taufe gehoben. Die Idee: Kunst für jeden – nicht abgehoben elitär, nicht geheimnisvoll, sondern als niederschwelliges Angebot, gerade für die, die sonst wenig mit Kunst am Hut haben. Deshalb auch freier Eintritt. Dazu kommen viele Mitmachstationen, Konzerte und Podcast-Gespräche zu besonderen Themen.