Die deutschlandweite Krise der Floristenbranche ist ein weiteres Beispiel für den Trend, der schon in einigen Branchen Jobverluste und Geschäftsaufgaben bewirkt hat. So wie viele Konsumenten beim Fleisch nicht mehr zum alteingesessenen Metzger oder beim Getränkekauf nicht mehr in den entsprechenden Fachmarkt gehen, wählen auch die Blumenkäufer immer mehr die bequemere Variante und nehmen Massenware direkt beim Wocheneinkauf im Supermarkt oder Discounter mit. Natürlich spielt hier jeweils auch der Preis eine große Rolle, denn kein Fachgeschäft kann mit den Kampfpreisen auch nur annäherend mithalten. Verübeln kann man es niemanden, bei Teuerungen in allen Lebensbereichen, da zu sparen, wo es Alternativen gibt. Doch man muss auch die Folgen sehen, wie nun bei den Floristen mit einer Halbierung der Betriebe innerhalb von 20 Jahren.