Zwei neue Mitarbeiter Verstärkung fürs Rehauer Rathaus

Verstärkung im Rehauer Rathaus: vorne die beiden Neuen Lars Hermersdorfer (links) und Alexander Prechtl, hinten (von links) Kämmerer Ulrich Beckstein, Bürgermeister Michael Abraham und Wirtschaftsförderer Bernd Köppel. Foto: /Gödde

Lars Hermersdorfer und Alexander Prechtl sind die neuen Gesichter in der Stadtverwaltung. Der eine verstärkt die Kämmerei, der andere kümmert sich um die Veranstaltungen.

Die Stadt Rehau hat zwei neue Mitarbeiter. Lars Hermersdorfer verstärkt die Kämmerei, Alexander Prechtl kümmert sich seit Anfang April um die städtischen Veranstaltungen. Die beiden 32-Jährigen besetzen keine neu geschaffenen Stellen, wie Bürgermeister Michael Abraham betont. „Wir pflegen einen effizienten Personaleinsatz“, sagt er.

Als Bindeglied zu den Vereinen, Veranstaltern und weiteren Akteuren ist Alexander Prechtl nun einer, der verstärkt in der Öffentlichkeit zu sehen sein wird. Als gelernter Bankkaufmann bildete sich der Prexer zum Sparkassen-Betriebswirt und sattelte schließlich noch den Eventmanager drauf – „mein Herzensthema“. Freunde härterer Gitarren kennen Prechtl als eine der treibenden Kräfte im Rockclub Nordbayern, der in den vergangenen Jahren verstärkt namhafte Bands ins Bavariaheim in Selb gebracht hat. Ob diese Musik-Auswahl zukünftig auch auf Veranstaltungen in Rehau abfärben könnte? „Das ist langfristig schon ein Ziel“, sagt Prechtl. Die erste Veranstaltung hat er schon hinter sich: ein Kammerkonzert im Festsaal des Alten Rathauses. „Man merkt, dass manche Menschen gerade noch etwas Angst bei Indoor-Veranstaltungen haben“, sagt er. Die erste Großveranstaltung wird für ihn das Stadtfest sein, das am 2. Juli im Kalender steht. Nächste Woche stellen Prechtl, Bürgermeister und die Vertreter der Sponsoren das Programm vor. „Es hat schon einiges an Vorarbeit gegeben, bevor ich angefangen habe. Das hilft immens“, sagt Prechtl. Als eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Veranstaltungs-Chefs im Rathaus sieht dessen Chef, Bürgermeister Abraham, das Netzwerken an. „Es sollte keine Konkurrenz zwischen den Kommunen geben. Aber es gibt genügend Synergien, die man nutzen kann“, sagt Abraham.

Weniger im Vordergrund stehen wird der Vogtländer Lars Hermersdorfer bei seiner Arbeit. Seine Aufgaben bewegen sich laut Kämmerer Ulrich Beckstein insbesondere rund um das Thema Beiträge. Stiftungen, Erschließungsbeiträge, Gebührenbescheide für Wasser und Abwasser – solche Dinge kommen auf Hermersdorfer zu. „Aber Verwaltung lebt“, sagt Michael Abraham. So könnten sich die Aufgaben noch ändern, tendenziell würden sie wohl mehr. Zuvor arbeitete der gebürtige Weischlitzer Hermersdorfer als Kämmerer bei der Nachbargemeinde Regnitzlosau. „Wir haben ihn nicht abgeworben, er hat sich bei uns beworben“, stellt Ulrich Beckstein klar. Der Betreffende bestätigt das: „Ich habe einfach eine neue Herausforderung gesucht“, sagt Hermersdorfer.

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