Hof - Verweilinseln wären gut, zum Beispiel in der Ludwigstraße. Interimsparks machen sich toll in anderen Innenstädten, ebenso wie regelmäßig wechselnde Pop-Up-Stores. Oder Co-Working Spaces mitten in der Innenstadt (vor drei Wochen abgelehnt im Hofer Stadtrat). Da haben am Donnerstagabend einige Zuhörer mal tüchtig geschmunzelt am Eisteich, als die drei Referenten der Agentur „Stadt + Handel“ erste Einblicke und Ansätze ihrer Arbeit vorgestellt haben – und sich manch leidgeprüfter Hof-Kenner im Publikum gedacht hat: „Hatten wir das nicht schon mal?“ Dabei ist der Zwischenbericht der Agentur, die von Herbst an das Citymanagement übernehmen soll, viel mehr gewesen als eine pauschale Ideensammlung. Er könnte ein weiterer Schritt hin zu einer funktionierenden Innenstadt-Entwicklung sein – weil zum Ansatz auch gehört, offenzulegen, warum eigentlich gute Ideen im ersten Anlauf nicht funktioniert haben.