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So besprechen Paare die Aufgabenverteilung im Haushalt

Bad putzen, Müll rausbringen, Spülmaschine einräumen: Aufgaben im Haushalt führen in Beziehungen immer wieder zu Streit. Das muss aber gar nicht sein. Differenzen lassen sich auch auf entspannte Weise aus dem Weg räumen.



Wer räumt den Geschirrspüler aus?
Wie spricht man es am besten an, wenn man mit der Mitarbeit des Partners im Haushalt unzufrieden ist?   Foto: Jens Schierenbeck

Schatz, wir müssen mal spazieren gehen! Wenn es um heiße Eisen wie die Aufgabenverteilung im Haushalt geht, sollten Paare diese in entspannter Atmosphäre etwa bei einem Spaziergang oder bei einer Tasse Kaffee anpacken, rät Psychologe Ludwig Schindler in der Zeitschrift «Psychologie Heute».

Wenn es gelingt, über Putzen und Einkaufen in einer guten Weise zu sprechen, muss der Tag nicht gelaufen sein, so der Gründer des Onlineprogramms «PaarBalance». So könne man beispielsweise sagen: «Ich wünsche mir, dass du einmal in der Woche staubsaugst, dann würde ich mich sehr wohlfühlen». Das klinge anders, als wenn man schimpft: «Hier sieht es mal wieder furchtbar aus, weil es dir völlig egal ist, ob wir im Dreck ersticken.»

Wenn man bei sich und den eigenen Bedürfnissen bleibt, sei die Wahrscheinlichkeit, dass der andere darauf eingeht, gleich sehr viel höher, prophezeit der Professor (Ausgabe Juni 2019).

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2019
11:28 Uhr

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