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Wie Sie den Erdfloh im Gemüsebeet aufhalten

Sind die Blätter des Kohls und Rucola mit vielen kleinen Löchern überzogen, kann ein Erdfloh Schuld daran sein. Die Lösung gegen den Schädlingsbefall ist denkbar einfach.



Kohlschädling
Die großen, saftig grünen Kohlblätter locken den Erdfloh an.   Foto: Nestor Bachmann

Der Erdfloh hat einen Traumsommer: Warme Temperaturen, anhaltende Trockenheit und daraus resultierende verkrustete Böden bieten ihm optimale Lebensbedingungen. Das sieht man den Kohlpflanzen und dem Rucola an, denn diese werden vom Kohl-Erdfloh angefressen.

Erdflöhe sind winzige, schwarz glänzende Käferchen, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Sie lassen sich leicht anhand ihrer Fortbewegung erkennen: Mit ihren kräftigen Oberschenkeln springen sie bei Gefahr bis zu einem halben Meter weit.

Hierbei helfen ihnen die verkrusteten Böden, denn auf hartem Untergrund fällt den Flöhen das Hüpfen leichter - etwa zur nächsten Kohlpflanze. Ist der Boden dagegen krümelig-weich oder mit Grasmulch abgedeckt, müssen sie sich ohne Sprünge langsamer zur nächsten Kohlpflanze aufmachen.

Am Kohlkopf erkennt man die Schädlinge gut: Sie fressen kleine runde Löcher hinein, meist haben diese einen weißen Rand. Zu viele Löcher können die ganze Pflanze absterben lassen. Außerdem können die Erdfloh-Larven unbemerkt an den Wurzeln fressen.

Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe rät, häufiger zu gießen und gründlich den Boden zu hacken. Das dämmt den Schaden ein.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
26. 08. 2019
13:29 Uhr

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Gefahren Gemüsebeete Pflanzen und Pflanzenwelt Schäden und Verluste Schädlinge
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26. 08. 2019
13:29 Uhr



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