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Was gegen Mäuse im Obstgarten hilft

Mäuse knabbern gerne an Wurzeln, Obst und Gemüse. Wer sie aus seinem Garten vertreiben will, hat mehrere Möglichkeiten. Was Hobbygärtner tun können, um Schäden vorzubeugen.



Mäuseloch im Garten
Loch als Alarmsignal: Wer Mäuse im Obstgarten hat, sollte sämtliches Fallobst beseitigen, um den Nagetieren das Futter zu entziehen.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Wer Mäuse im Obstgarten hat, sollte im Herbst sämtliches Fallobst gründlich beseitigen. So kann man den Tieren die Futterbasis entziehen. Drauf macht die Gartenakademie Rheinland-Pfalz aufmerksam.

Zudem kann es helfen, Jäger der Mäuse anzulocken. Ist das Grundstück weitläufig und naturnah, können Eigentümer Sitzkrücken für tagaktive Nützlinge wie Turmfalke, Bussard, Milan oder Habicht aufstellen. Zudem lässt sich in einer ruhigen Ecke in Garten ein etwa 70 Zentimeter hoher Steinhaufen anlegen. Dort können sich Mauswiesel verstecken.

Gerade nach einem trockenen Winter vermehren sich Mäuse stark. Bei einem solchen Befall empfehlen die Experten, Bäume, Sträucher und Blumenzwiebeln in spezielle Drahtkörbe zu pflanzen - und so die Wurzeln zu schützen. Die Körbe kann man aus Kaninchendraht selbst herstellen oder im Handel vorgefertigt kaufen.

Um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen und Nagetierschäden vorzubeugen, gibt es im Handel zudem verschiedene Fallenmodelle. Dabei sollte man darauf achten, dass sie keine Maulwürfe gefährden. Denn diese sind gesetzlich streng geschützt.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
08. 10. 2019
12:37 Uhr

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08. 10. 2019
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