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Pflanzen leben nach eigenem Bio-Rhythmus

Pflanzen haben, ähnlich wie Menschen oder Tiere, eine innere Uhr. So wissen sie beispielsweise, wann sie ihre Blüten öffnen und schließen sollen. Diesen Bio-Rhythmus sollten auch Gärtner beachten.



Eine Pflanze braucht Licht
Pflanzen leben nach ihrer eigenen inneren Uhr. Ihren Tag-Nacht-Rhythmus sollte man nicht durcheinander bringen, sonst wachsen sie schlechter.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Nicht nur Menschen und Tiere haben einen Bio-Rhythmus, der ihnen unter anderem sagt, wann sie essen oder schlafen sollten. Auch Pflanzen besitzen eine innere Uhr, um zum Beispiel ihre Blüten rechtzeitig zu öffnen oder zu schließen.

Der Bio-Rhythmus der Pflanzen wird vom Sonnenlicht beeinflusst. Woher die Gewächse wissen, ob Tag oder Nacht ist? Das messen sie selbst an ihrem Zuckergehalt, erklärt Frank Werner vom Bundesverband Zierpflanzen. Denn Zucker stellt sich durch Photosynthese her - und dafür brauchen die Pflanzen Sonnenlicht. Wird es Abend und die Sonne geht unter, weiß die Pflanze also, dass es auch für sie Zeit wird, die Blüten zu schließen.

Wird der Tag-Nacht-Rhythmus - und somit die innere Uhr - der Pflanzen aber durcheinander gebracht, bekommen sie einer Art «Jetlag» und wachsen deutlich schlechter. Der Tipp von Werner: Bei der Kultivierung und Züchtung von Pflanzen sollten (Hobby-)Gärtner darauf achten, dass die natürliche innere Pflanzenuhr möglichst nicht gestört wird. So können die Pflanzen besser dafür sorgen, dass unter anderem ihre Früchte rechtzeitig reif werden.

© dpa-infocom, dpa:200717-99-826835/2

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dpa

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Veröffentlicht am:
17. 07. 2020
11:08 Uhr

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17. 07. 2020
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