Lade Login-Box.
Topthemen: Bilder vom WochenendeHofer Filmtage 2019EhrenamtskampagneVER Selb

 

Muss man Wildtriebe an der Rose entfernen?

In vielen Gärten blühen jetzt die Rosen und verbreiten dort ihren typischen Duft. Gestört wird die Blütenpracht jedoch häufig durch lange Triebe, die aus dem Beet herausragen. Sollte man sie einfach abschneiden?



Rose im Garten
Wenn Rosen Wildtriebe bilden, sollten sie entfernt werden.   Foto: Arno Burgi

Berlin (dpa/tmn) - Es kommt vor, dass veredelte Gartenrosen plötzlich merkwürdig aussehende Triebe bilden. Das können feine, siebenteilige Blätter sein. Ein üblicher Tipp für Gärtner lautet, diese Triebe zu entfernen. Stimmt das denn?

Ja, auch der Bund deutscher Baumschulen in Berlin rät dazu. Es kann sich bei diesen Trieben um die sogenannte Unterlage handeln, die zum Veredeln der Rose verwendet wurde. Sie wächst so stark und ist so robust, dass sie hin und wieder auch eigenes Grün bildet. Das Problem: Diese Triebe rauben der Rose Nährstoffe und Wasser.

Entfernt werden diese Wildtriebe den Angaben nach am besten, indem der Wurzelhals freigelegt und das Grün direkt an seiner Ansatzstelle abgerissen oder abgeschnitten wird.

Veredelung ist eine Form der ungeschlechtlichen Vermehrung. Dabei wird eine Knospe der Gartenrose auf Bodenhöhe hinter die eingeschnittene Rinde einer Wildrose geschoben. So kann der Gärtner die Pflanzen schnell mit gleichmäßiger Qualität vermehren, außerdem sind die Pflanzen robuster.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 07. 2017
04:35 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Beete Düfte Rosen
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen möchten, melden Sie sich bitte an.

Benutzername
Passwort
     

Noch kein Konto? Jetzt Registrieren
Mehr zum Thema
Parma-Veilchen

21.03.2018

Veilchenblüte ist perfekter Partner für die Rose

Neben der stolzen Rose bestehen nicht viele Pflanzen - das Veilchen aber schon. Die beiden teilen sich die Aufmerksamkeit im Beet gut auf. Als Erstes ist das Veilchen dran - das mit einer hübschen Blüte und teils intensi... » mehr

Sorte 'Versicolor'

20.07.2017

Historische Rosen sind gut für Einsteiger

Alte Rosensorten betören Gartenfreunde seit vielen Jahrhunderten mit zarten Blüten, intensivem Duft und klingenden Namen. Dank ihrer über Generationen erprobten Widerstandsfähigkeit sind sie ideal für Einsteiger und Hobb... » mehr

Der Zottige Ziest

06.07.2017

Ziest ist ausgleichend und zurückhaltend

Der Wollziest ist der perfekte Begleiter zur Rose, der Zottige Ziest umschmeichelt Gräser, und der Purpur-Ziest schmückt den Gehölzrand: Die Gattung Stachys bildet meist krautige Pflanzen, die perfekt in ihrer Umgebung a... » mehr

Rose im Garten

04.05.2017

Rosen und Lavendel - Traumpaar mit Beziehungsproblemen

Suchen Hobby-Gärtner ihr Beet duftende Blumen aus, entscheiden sie sich oft für Rosen und Lavendel. Das kann jedoch sehr schnell zu Problemen führen. » mehr

Blüten der Zaubernuss

18.01.2018

Zaubernuss braucht viel Platz

Sie ist die Attraktion im Winter-Garten: Die Zaubernuss blüht ausgerechnet zur kältesten Zeit. Und nicht nur das, die Blüten duften auch. Wer diese Pflanze ebenfalls in seinem Garten haben möchte, sollte genug Platz habe... » mehr

Umpflanzen einer Christrose

21.03.2018

Die ersten Aufgaben für Beet und Rasen

Es juckt in den Fingern! Wenn im März und April die ersten warmen Sonnenstrahlen scheinen und die Frühblüher ihre Triebe aus der Erde stecken, kann die Gartenarbeit endlich wieder losgehen. Zunächst sind es vor allem Pfl... » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 07. 2017
04:35 Uhr



^