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Akku-Kettensägen schneiden im Test gut ab

Das Holz geht durch wie Butter: Dank Akku stört auch kein lästiges Kabel beim Sägen. Was sollten Nutzer einer Akku-Kettensägen beim Kauf und der Anwendung beachten?



Akku-Kettensägen im Test
Akku-Kettensägen können mit strombetriebenen Modellen durchaus mithalten. Das zeigt ein Test.   Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Akku-Kettensägen können mit strombetriebenen Modellen mithalten. Das zeigt ein aktueller Test der Zeitschrift «Selbst ist der Mann» (Heft November 2017) mit dem Tüv Rheinland.

Ganz vorne lag ein Modell im Profibereich: Die Stihl MSA 200C-BQ schnitt «sehr gut» ab (1,2). Die Kettensäge kostet mit Akku und Ladegerät 820 Euro. Auf Platz zwei landete die Husqvarna 536 Li XP (1,5). Kettensäge plus Akku und Ladegerät kosten 780 Euro.

Leistungsstarke Akku-Kettensägen gibt es auch günstiger. «Auch in der Mittelklasse findet man Modelle, die bis zu 100 Schnitte in Buchenholz pro Akkuleistung schaffen», sagt Redakteur Peter Baruschke vom Heimwerker-Magazin. Preis-Leistungs-Sieger waren die Husqvarna 120i und die Ikra IAK 40-3025 - im Set für 329 Euro beziehungsweise 230 Euro. Im Praxistest schnitten sie «gut» (1,6) sowie «befriedigend» (2,6) ab.

Was Heimwerker außerdem wissen müssen:

BEIM KAUF: Grundsätzlich gilt es darauf zu achten, ob Akku und Ladegerät im Preis enthalten sind. Einige Anbieter bieten Säge und Zubehör einzeln an. «In der Regel kosten ein Akku und Ladegerät zwischen 200 und 300 Euro», sagt Baruschke. Auch die Akkuladezeit ist ein wichtiges Vergleichskriterium. «Die Dauer einer Akkuladung kann zwischen ein und drei Stunden variieren», erklärt Baruschke.

Der Akku sollte leistungsstark sein. «Hier nicht an der falschen Stelle sparen», rät er. Eine denkbare Alternative: «Es kann sich lohnen, eine etwas günstigere Säge zu wählen und dafür zwei Akkus zu kaufen.» So kann man die Leistung preiswert verdoppeln. Allerdings zeigte der Test: «In harten Hölzern wie Eiche bleiben schwächere Sägen mitunter stehen. Das kann sehr nervig sein», sagt Baruschke.

Noch ein Tipp: «Kontrollieren Sie, ob spezielles Kettensägen-Öl dabei ist», rät er. Nur wenige Anbieter liefern es mit. Also besser gleich mitkaufen. Denn: «Vor der ersten Anwendung muss man das Öl in den entsprechenden Tank einfüllen, damit die Kette gut gleitet.»

BEI DER ANWENDUNG: Akku-Kettensägen sind leiser als elektrische Motorsägen. Dennoch rät Baruschke: «Nutzer sollten unbedingt einen Gehörschutz tragen.» Auch eine Schnittschutzhose ist Pflicht. «Der Einsatz der Akku-Kettensäge ist nicht ungefährlich», warnt er.

Mit der Zeit können Kettensägen stumpf werden. Ein Anzeichen dafür: «Wenn Sie beim Sägen Druck aufwenden müssen», erläutert Baruschke. Dann sollte man die Säge im Fachhandel schärfen lassen. «Idealerweise kaufen Nutzer gleich eine weitere Kette. Dann können sie diese im Fall der Fälle wechseln und ohne Unterbrechung erstmal weiterarbeiten.»

Der Kettenwechsel ist für Laien meist einfach. «Dennoch sollte man sich den Vorgang einmal im Fachhandel zeigen lassen.» Überhaupt sei ein Kettensägen-Grundkurs empfehlenswert. Viele Händler bieten ihn gegen Gebühr an. «Das ist eine gute Investition», sagt Baruschke.

BEI DER PFLEGE: Den Kettensägen-Kasten sollte man regelmäßig reinigen. «Am besten direkt nach der Anwendung mit einem Pinsel ausbürsten. Denn dann ist das Öl, das sich mit den Sägespänen verbindet, noch nicht hart geworden», erklärt Baruschke.

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dpa

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Veröffentlicht am:
13. 10. 2017
14:30 Uhr

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