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Gute Vorsätze im neuen Jahr: So erreichen Sparer ihr Ziel

So hoch die Motivation an Silvester sein mag, spätestens im Frühjahr sind die meisten Vorsätze schon wieder Geschichte.



  Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/akz-i

Dabei ist besonders bei finanziellen Zielen Durchhaltevermögen gefragt. Warum sich Ausdauer beim Sparen auszahlt, weiß Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Sparen steht als guter Vorsatz hoch im Kurs bei den Deutschen. Wichtigstes Sparziel ist für die Mehrheit die Altersvorsorge. Dabei sind die eigenen vier Wände laut GfK für 74 Prozent der Deutschen die beste Vorsorge. Wer mit Wohneigentum fürs Alter vorsorgt, wird belohnt: Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Immobilienbesitzer im Ruhestand durchschnittlich 600 Euro im Monat mehr zur Verfügung haben als Mieterhaushalte.

Für viele führt der Weg zum Wohneigentum über das Bausparen. So besitzt jeder zweite Haushalt in Deutschland einen Bausparvertrag. Er hat einen entscheidenden Vorteil, wie das Forschungsinstitut Empirica ermittelt hat: Bausparguthaben werden seltener vorzeitig abgehoben. Ein weiteres Plus: Die staatlichen Zuschüsse kommen als Bonus obendrauf.

Staatliche Zulagen dank Wohn-Riester: Ein Riester-Bausparvertrag wirkt dank hoher staatlicher Zulagen auf die eigenen Sparleistungen wie ein Tilgungs-Turbo. „Eine vierköpfige Familie kann so im Jahr bis zu 950 Euro extra für die Finanzierung aufbringen. Hinzu können handfeste Steuervorteile kommen“, erklärt Eiß.

Satter Zuschlag für Bausparer: Sparer, die im Jahr bis zu 512 Euro (Alleinstehende) bzw. 1.024 Euro (Verheiratete) für ihren Bausparvertrag aufbringen, erhalten die Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 Prozent. Das sind maximal 45 bzw. 90 Euro extra im Jahr. „Vergleichbare Zinsen auf ihr Erspartes erhalten Sparer heute woanders kaum noch“, so Eiß. Die Prämie erhält aber nur, wer das Guthaben auch für Maßnahmen rund ums Bauen und Wohnen einsetzt. Außerdem darf das zulässige Jahreseinkommen mit zwei Kindern 81.000 Euro nicht übersteigen.

Neben der Wohnungsbauprämie profitieren Sparer von der Arbeitnehmersparzulage. Diese erhält, wer die vermögenswirksamen Leistungen seines Arbeitgebers auf einen Bausparvertrag einzahlt. Bei bis zu 470 Euro Sparleistung kassieren Sparer 43 Euro extra im Jahr. Hier liegt die Einkommensgrenze für eine Familie mit zwei Kindern bei 62.700 Euro. Tipp vom Schwäbisch Hall-Experten: „Sparer, die keine vermögenswirksamen Leistungen erhalten, können sich die Förderung trotzdem sichern, indem sie sich einen Teil ihres Gehalts direkt auf ein Bausparkonto überweisen lassen.“

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link www.schwaebisch-hall.de/service/rechner/foerderrechner.html

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