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Steigende Zinsen können zu Verlusten bei Anleihen führen

Anleger müssen womöglich Verluste bei Anleihefonds hinnehmen. Grund sind die steigenden Zinsen in den USA. Doch sie können die Verluste begrenzen.



Zins-Erhöhung in den USA
In den USA steigen die Zinsen. Das beeinflusst die Rendite der Anleihefonds.   Foto: Oliver Berg/dpa

Noch sind die Zinsen niedrig. Allerdings steigen sie wieder - zumindest in den USA. Was bedeutet das für Anleihen?

Anleihen bringen ein wenig Stabilität ins Depot, denn anders als Aktien schwanken diese Wertpapiere weniger im Wert. In den vergangenen Jahren konnten Anleger mit entsprechenden Indexfonds (ETFs) gute Ergebnisse erzielen, heißt es im «Finanztest»-Spezial-Heft «Anlegen mit ETF» der Stiftung Warentest.

Das Problem: Sollten die Zinsen steigen, drohen Anleihefonds zunächst Verluste. Denn die Kurse der alten, niedrig verzinsten Papiere geben dann erst einmal nach. Die schlimmsten Verluste lagen dem Bericht zufolge bei Euro-Anleihen bisher bei 6 Prozent. So glimpflich muss es aber bei künftigen Anstiegen nicht ablaufen, denn das Ausgangsniveau war noch nie so niedrig.

Wettgemacht werden die Verluste erst nach und nach durch die höheren Erträge der neuen, besser verzinsten Papiere. Steigende Zinsen wirken sich also erst mit Zeitverzug positiv auf entsprechende ETFs aus.

Anleger können mögliche Verluste allerdings begrenzen. Dafür müssen sie einen Teil ihres Geldes in Tages- oder Festgeldanlagen stecken. Dort sind die Zinssätze weitgehend verlässlich. Allerdings sind die Erträge eher gering: Der FMH-Finanzberatung in Frankfurt/Main zufolge lag der Durchschnittszins für Tagesgeld kurz vor Weihnachten bei 0,14 Prozent und bei Festgeld mit zwölf Monaten Laufzeit bei 0,19 Prozent.

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dpa

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Veröffentlicht am:
22. 12. 2017
09:07 Uhr

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Anleihen Finanzinvestoren und Anleger Schäden und Verluste Stiftung Warentest
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