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Investment Rohstoffe: Risikoreiche Beimischung für das Depot

Ein Grundsatz der Geldanlage lautet: Das Vermögen sollte breit über verschiedene Anlageklassen gestreut werden. Wer seinem Aktienportfolio Rohstoff-ETFs beimischen möchte, wählt am besten einen Anteil unter zehn Prozent. Denn die Anlage ist riskant.



Investment Rohstoffe
Wer sein Geld auch in Rohstoffe anlegen möchte, sollte den Anteil am Gesamtportfolio auf zehn Prozent beschränken. Foto: Andrea Warnecke/dpa   Foto: dpa

Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) bieten Anlegern auch die Möglichkeit, in Rohstoffe zu investieren. Das kann als Beimischung sinnvoll sein.

Je breiter ein Wertpapierdepot aufgestellt ist, desto stabiler ist es, erklärt die Stiftung Warentest im «Finanztest»-Spezial-Heft «Anlegen mit ETF». Um mit ETFs in Rohstoffe zu investieren, stehen mehrere breit gestreute Rohstoff-Indizes zur Verfügung, zum Beispiel der Thomson Reuters/Jefferies CRB oder der S&P GSCI All Metals. Hier sollten Anleger sich die Zusammensetzung des Index genau anschauen, raten die Experten. Denn die Gewichtung der Rohstoffe ist von Index zu Index sehr unterschiedlich.

Was Anleger wissen sollten: Die Rohstoff-ETFs besitzen die betreffenden Rohstoffe nicht selbst. Vielmehr investieren die Anbieter in der Regel in Termingeschäfte, sogenannte Futures. Diese Futures haben meist eine festgelegte Laufzeit und müssen daher immer wieder durch neue ersetzt werden. Dabei kann es zu Verlusten kommen. Aus diesem Grund bilden ETFs die Entwicklung der darin zusammengefassten Rohstoffe nicht immer exakt ab. Außerdem können bei Rohstoffen Wechselkursschwankungen auftreten, da Rohstoffe in der Regel in US-Dollar gehandelt werden.

Grundsätzlich gilt: Rohstoffe sind eine spekulative Anlage. Daher sollte der Anteil im Depot nicht mehr als zehn Prozent betragen. Wer vor allem in Gold anlegen will, sollte besser Münzen oder Barren kaufen. In Deutschland gibt es zwar Zertifikate, sogenannte ETCs, die mit echtem Gold hinterlegt sind. Rechtlich gesehen sind dies aber Schuldverschreibungen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
11. 01. 2018
04:22 Uhr

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