Lade Login-Box.
Topthemen: Bilder vom Wochenende30 Jahre GrenzöffnungBlitzerwarnerVER Selb

 

Sparen mit Onlinetransaktion für Wertpapierdepots

Jeder Euro, der für die Ausgaben draufgeht, fließt nicht in den Vermögensaufbau. Anleger sollten die Konditionen von Wertpapierdepots vergleichen - Sparmöglichkeiten gibt es laut Stiftung Warentest.



Online-Transaktion für Wertpapierdepots
Wer selbst online Transaktionen für sein Depot ausführt, kann sparen.   Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Wer in Wertpapiere investiert, kann bei vielen Geldinstituten schon dann sparen, wenn er Aufträge selbst ausführt. Das hat eine Untersuchung der Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 11/2019) ergeben. 

Die Konditionen für Onlinedepots sind bei 18 der 21 untersuchten bundesweiten oder regionalen Filialbanken günstiger als bei Transaktionen in der Bankfiliale. Immerhin: Zwei Institute erhoben online die gleichen Gebühren, eines bot zudem keine Onlinetransaktionen an.

Vor Ort viermal so teuer

Bei den anderen Instituten aber waren die Sparmöglichkeiten teilweise deutlich. Während eine Bank beispielsweise ein Prozent des Ordersvolumens veranschlagte, wenn die Wertpapierorder in der Filiale aufgegeben wurde - mindestens jedoch 34,90 Euro -, schlug die Onlinetransaktion nur mit 0,25 Prozent und einem Mindestpreis von 9,90 Euro zu Buche. Ein Auftrag im Wert von 10 000 Euro kostet also vor Ort 100 Euro, online lediglich 25 Euro - ein Viertel.

Die Mindestpreise gehören zu den versteckten Kosten, die die Experten der Stiftung Warentest ausmachten. Aber auch die Depotkosten unterschieden sich deutlich.

Während für ein mittelgroßes Depot mit einem Gesamtwert von 50 000 Euro und vier Ordern im Jahr beim preisgünstigsten Online-Anbieter 84 Euro pro Jahr anfielen, waren es bei der teuersten Filialbank mit 886 Euro mehr als das Zehnfache.

Tipp: Depot mit kostenloser Verwaltung

Insgesamt haben nach Angaben der Zeitschrift mehrere Banken seit der vergangenen Untersuchung im Oktober 2018 die Preise erhöht. Ihr Tipp: Wer selten mit Wertpapieren handeln will, sei bei einem Depot mit kostenloser Verwaltung gut aufgehoben.

Wer viele Einzelaktien hält, sollte auch auf Gebühren für die Teilnahme an Hauptversammlungen und die Eintragung von Namensaktien achten, so die «Finanztest». Teuer könne es zudem werden, wenn Gebühren für nicht ausgeführte Limitorder erhoben werden.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 10. 2019
05:13 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Banken Filialen Finanzinvestoren und Anleger Hauptversammlungen Mindestpreise Produkte der Finanzwirtschaft Stiftung Warentest Stiftungen Vermögensanlage und Vermögensbildung Wertpapierdepots Wertpapiere
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Eine Frau mit Rechner und Laptop

18.11.2019

Steuer auf Schadenersatz wegen Falschberatung

Falsch beraten? Wer deshalb Geld schlecht angelegt hat, kann vielleicht Schadenersatz bekommen. Allerdings kommt die Summe nicht komplett beim Anleger an. » mehr

Geldanlage per Computer

02.09.2019

Warum automatisierte Geldanlagen kaum angenommen werden

Automatisierte Investments im Netz versprechen einfache, breit gestreute Geldanlagen. Doch bisher halten sich Sparer zurück - auch weil viele Banken lieber eigene teure Fonds verkaufen. » mehr

Bankkonto

25.06.2019

Anleger setzen am liebsten auf Sicherheit

Geht es um Geldanlage, setzen die meisten Deutschen auf Sicherheit. Trotz niedriger Zinsen legen viele ihr Geld bei den Banken an. Das muss kein Fehler sein. Denn es kommt darauf an, was man braucht. » mehr

Wenn Managementkosten die Rendite senken

07.08.2019

Wenn Managementkosten die Rendite senken

Besser sein als der Markt? Aktiv gemanagten Aktienfonds soll dies durch kluges Verwalten glücken. Finanzexperten beobachten, ob und zu welchem Preis das gelingt - und geben eine einhellige Empfehlung. » mehr

Münzen

26.06.2019

Festgeld mehr als ein Jahr lohnt selten

Mindestens bis 2020 müssen sich Sparer noch gedulden. Erst dann sollen die Leitzinsen wieder steigen. Wenn danach auch die Sparzinsen wieder angehoben werden, lohnt es sich, langfristig Geld anzulegen. Worauf Sparer acht... » mehr

Windräder

12.07.2019

Das eigene Vermögen klimafreundlich anlegen

Der Klimawandel ist ein Thema, das derzeit viele bewegt. So mancher stellt sein eigenes Verhalten infrage. Das kann durchaus helfen, den eigenen CO2-Abdruck zu verringern. Allerdings ist noch mehr möglich - etwa mit eine... » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 10. 2019
05:13 Uhr



^