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Bonuszinsen bei Bausparverträgen sichern

Bei Bausparverträgen werden oft Bonuszinsen angeboten, wenn der Sparer auf das Darlehen verzichtet. Doch manche Bausparkassen versuchen, die Auszahlung zu verhindern. Was tun?



Gestapelte Münzen und ein Spielzeughaus
Bei vielen Bausparverträgen gibt es Bonuszinsen, wenn das Darlehen nicht in Anspruch genommen wird - allerdings unter bestimmten Bedingungen.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Bausparverträge wurden lange als attraktive Sparanlage verkauft. Einige alte Verträge bieten deshalb aus heutiger Sicht eine hohe Guthabenverzinsung, erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg. Diese setzt sich in vielen Fällen aus einer Grundverzinsung und einer Bonuszahlung zusammen.

Den Bonus bekommen Kunden aber oft nur unter bestimmten Bedingungen, wie dem Verzicht auf das Bauspardarlehen. Der Haken: Überschreitet der Kunde mit seinen Einzahlungen und gutgeschriebenen Basiszinsen die vertragliche Bausparsumme oder sind zehn Jahre nach Zuteilung des möglichen Bauspardarlehens vergangen, kündigt die Bausparkasse oft den Vertrag.

Kunden sollten also rechtzeitig, bevor der Vertrag voll bespart ist, aktiv auf das Darlehen verzichten und die Zahlung der Bonuszinsen verlangen.

Besonders wichtig ist der Blick ins Kleingedruckte. Mitunter findet sich dort die Regelung, dass der Verzicht auf das Darlehen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erklärt werden muss. Bausparer sollten sich ihre Verträge daher noch einmal genau ansehen, raten die Verbraucherschützer.

Auch wenn bereits eine Kündigung des Anbieters eingegangen ist, aber das Guthaben noch nicht ausgezahlt wurde, sollten Sparer tätig werden - und ebenfalls auf das Darlehen verzichten und die Bonuszinsen verlangen.

© dpa-infocom, dpa:200624-99-546438/2

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dpa

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Veröffentlicht am:
24. 06. 2020
12:38 Uhr

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Auszahlungen Bausparkassen Bausparverträge Einzahlungen Kunden Sparer Verbraucherschützer Verträge und Abkommen
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