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Was hilft wirklich gegen Blasenentzündung?

Ständig auf die Toilette rennen, und das unter Schmerzen: Eine Blasenentzündung kann wahnsinnig unangenehm sein. Vorbeugen ist zum Glück möglich - allerdings stimmen nicht alle populären Tipps.



Eine Frau fasst sich auf den Bauch
Stechen und Brennen: Blasenentzündungen sind unangenehm - und treffen vor allem Frauen.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Nicht auf kalten Flächen sitzen, viel trinken, Cranberry-Säfte oder -Kapseln: Es gibt zahlreiche Tipps und Mittel, die vor einer Blasenentzündung schützen sollen. Es ist allerdings wissenschaftlich nicht erwiesen, ob sie das tatsächlich tun.

Was aber definitiv hilft: Nach dem Sex auf die Toilette gehen - und gegebenenfalls die Verhütungsmethode wechseln. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf Gesundheitsinformation.de hin.

Der Grund: Geschlechtsverkehr ist ein Risikofaktor für Blasenentzündungen, denn dabei können Bakterien in die Harnröhre gelangen. Beim Toilettengang nach dem Sex werden diese wieder herausgespült. Spermienabtötende Verhütungscremes und -gele sowie ein Diaphragma können eine Blasenentzündung zudem begünstigen. Die Experten raten daher, stattdessen zum Beispiel Kondome zu benutzen.

Frauen trifft es öfter

Eine Blasenentzündung ist keine Seltenheit, vor allem bei Frauen: Weil ihre Harnröhre kürzer ist, trifft es sie deutlich häufiger als Männer. In vielen Fällen ist die Entzündung zwar unangenehm, aber auch unkompliziert - in der Regel heilt sie dann innerhalb von einer Woche, oft ganz ohne Antibiotika.

Komplikationen sind allerdings nicht ausgeschlossen, vor allem bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Nierenschäden: Hier kann es passieren, dass sich neben der Blase auch das Nierenbecken entzündet. Dann ist schnelle Hilfe nötig, warnt das IQWIG . Betroffene sollten daher einen Arzt aufsuchen, wenn neben den regulären Symptomen der Blasenentzündung noch andere Beschwerden hinzukommen - Fieber, Übelkeit und Erbrechen oder Schmerzen in der Nierengegend etwa.

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dpa

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Veröffentlicht am:
22. 10. 2019
13:49 Uhr

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22. 10. 2019
13:49 Uhr



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