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Wie wirksam ist das Training mit Faszienrollen?

Ein Fitnessgerät liegt derzeit besonders im Trend: die Faszienrolle. Übungen hiermit sollen Verspannungen lösen und das Bindegewebe straffen. Wird dieser Trainingseffekt tatsächlich erzielt?



Training mit einer Faszienrolle
Unklare Wirkung: Das Training mit Faszienrollen soll viele positive Effekte haben - wissenschaftlich bewiesen ist aber kaum etwas davon.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Rund um Faszienrollen beziehungsweise das sogenannte Foam Rolling gibt es viele Versprechen. Wissenschaftliche Nachweise für die Wirksamkeit von Übungen mit der Massagerolle existieren aber kaum, warnt die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS).

Freizeitsportler brauchen daher keine Rolle, um zum Beispiel ihre Muskulatur zu lockern - herkömmliche Dehnübungen reichen dafür aus. Glaubt man den Herstellern von Faszienrollen, haben die Trainingsgeräte gleich mehrere positive Effekte: So sollen sie zum Beispiel Verspannungen lösen, die Beweglichkeit verbessern oder das Bindegewebe stärken.

Forscher der Universität Wuppertal fanden in Experimenten aber keine Beweise dafür. So konnten die Teilnehmer nach einem kurzen Training mit den Rollen zum Beispiel nicht höher springen - nach zehn Minuten auf dem Fahrradergometer aber schon.

Auch mögliche Risiken des Rollen-Training seien bisher kaum erforscht, warnt Studienleiter Christian Baumgart. Langfristig könnte es zum Beispiel Schäden an den Venenlappen verursachen. Und auch andere negative Effekte seien denkbar, zum Beispiel auf die Haut, die Knochen und die Muskulatur.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
04:49 Uhr

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Christian Baumgart Forschung Gefahren Schäden und Verluste Sportmedizin Trainingsgeräte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
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31. 05. 2019
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