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So viel Geld wird in Franken für Weihnachtsgeschenke ausgegeben

14 Tage vor Weihnachten beginnt der Endspurt im Weihnachtsshopping. Der Einzelhandel zeigt sich schon jetzt zuversichtlich – 2018 wird auch in Franken überdurchschnittlich viel Geld in Geschenke investiert.



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Wer jetzt noch keine Weihnachtsgeschenke hat, muss sich sputen. In 14 Tagen sorgen Christkind und Weihnachtsmann für strahlende Augen. Doch auch in diesem Jahr besorgen viele ihre Geschenke erst auf der Zielgeraden, wie Regionalzeitungen in Franken berichten. Dabei sind die Bayern dieses Jahr überdurchschnittlich spendabel und geben im Schnitt mehr Geld für Geschenke aus als es in der Vergangenheit der Fall war. Das sorgt vor allem im Einzelhandel für gute Stimmung inmitten des Weihnachtsgeschäfts.

Der Bayerische Handelsverband, HBE, bestätigt das gute Gefühl des fränkischen Einzelhandels. Demnach sollen sowohl bei regionalen Händlern als auch im Onlinehandel allein in Franken etwa 4,4 Milliarden Euro für Geschenke ausgegeben werden. In ganz Bayern liegt der erwartete Umsatz deutlich höher – rund 14 Milliarden Euro geben die Einwohner des süddeutschen Bundeslandes für ihre Weihnachtsgeschenke aus.

Ein beachtlicher Teil des Umsatzes entfällt natürlich auch 2018 wieder auf den Onlinehandel. Expertenschätzungen zufolge wird der Onlinehandel im Weihnachtsgeschäft auf regionaler Ebene noch einmal um etwa 10 Prozent zulegen können. Der Umsatz wird damit bei 1,8 Milliarden Euro liegen. Überraschend ist, dass vor allem Großstädter ihre Weihnachtseinkäufe online tätigen, während Verbraucher aus ländlichen Regionen noch immer gern auf die regionalen Anbieter ausweichen.

Doch der Optimismus zieht sich keineswegs durch alle Schichten des Einzelhandels. Positive Ergebnisse gibt es vorwiegend aus den großen Geschäften. In kleinen Läden ist das Bild gegenteilig. Hier zeigen sich die Händler weitgehend zufrieden, wenn sie den Umsatz des Vorjahres halten können. Besonders stark profitieren die Lebensmittelhändler derweil vom Weihnachtsgeschäft, was nach Ansicht des Branchenverbands auch auf die Zuwanderung zurückzuführen ist. In einer aktuellen Umfrage ermittelte das ifes Institut, das zur FOM Hochschule gehört, dass jeder Einwohner Frankens rund 495 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben möchte. Der allgemeine Bayern-Schnitt legt mit 501 Euro zwar ein wenig höher, bundesweit ist die durchschnittliche Summe mit 472 Euro aber geringer. Dabei denkt etwa ein Viertel der Befragten darüber nach, in diesem Jahr noch einmal mehr Geld für den Gabentisch auszugeben. Gerade einmal jeder Fünfte möchte stattdessen sein Geld sparen.

Bestseller sind vor allem Gutscheine, die in jeder beliebigen Preisklasse verschenkt werden. Bei jedem zweiten Bayer sollen Gutscheine unter dem Christbaum landen. Klassiker, wie Bücher und Schmuck landen ebenfalls auf dem Gabentisch. Für Konzertkarten geben Schenkende auch etwas mehr Geld aus, oftmals über 100 Euro. Swatch oder Casio Uhren auf Uhrcenter.de kosten im Schnitt um die 200 Euro. Preiswerte Geschenke sind dagegen Kosmetik-Artikel und Bücher.

Bernd Ohlmann, Sprecher des HBE betonte, dass der Handel in diesen Sparten in den November- und Dezember-Wochen etwa ein Drittel des gesamten Jahresumsatzes erwirtschaftet. Auch Spielzeug darf natürlich auf der Favoritenliste nicht fehlen. Hier gibt es aber eine Überraschung: Etwa 25 Prozent sämtlicher Spielwaren, die gekauft werden, sind keineswegs für Kinder, sondern für Erwachsene bestimmt.

Männer kaufen derweil ihre Geschenke weiterhin bevorzugt in den letzten Tagen vor Weihnachten. So macht sich beinahe die Hälfte der Männer erst ab dem 16. Dezember auf den Weg zum Weihnachtsshopping. Neun Prozent der Herren lassen sich sogar bis zum 23. oder 24. Dezember Zeit. Doch gerade wer an Heiligabend letzte Besorgungen machen möchte, muss sich beeilen, denn die Geschäfte schließen dann bereits um 14 Uhr.

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