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Gefahr von Wildunfällen nach der Zeitumstellung höher

Vor allem in der Dämmerung sollten Autofahrer in den kommenden Wochen besonders achtsam sein. Der Grund: Nach der Zeitumstellung ist das Risiko eines Wildunfalls größer. Das hat mehrere Ursachen.



Reh am Straßenrand
Achtung, Tempo runter! Wildtiere sind meist, aber nicht nur, in der Dämmerung unterwegs. Diese fällt nach der Zeitumstellung mit dem Berufsverkehr zusammmen.   Foto: Patrick Pleul

Die Zeitumstellung verursacht bei manchen Menschen Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Gereiztheit. Aber ob mit oder ohne Mini-Jetlag: Alle Autofahrer müssen in den Wochen nach der Zeitumstellung in der Dämmerung besonders vorsichtig fahren.

Wildtiere wie Hirsche und Rehe orientieren sich an ihrem eigenen natürlichen Rhythmus und sind weiterhin hauptsächlich in der Dämmerung unterwegs, teilt der Deutsche Jagdverband (DJV) mit. Und diese fällt nun für mehrere Wochen mit dem Berufsverkehr am Morgen zusammen. Dadurch steigt die Gefahr von Wildunfällen. Vor allem morgens und abends seien die Tiere unterwegs. Schwerpunkte: Landstraßen und Feld- und Waldgebiete. Hier sollten Autofahrer gerade in der Dämmerung aufpassen und schon vor entsprechenden Stellen langsamer werden.

Wer Wild an der Straße sieht, blendet ab, hupt und bremst kontrolliert. Der DJV rät, auf nachfolgende Tiere zu achten. Lässt sich ein Zusammenprall nicht verhindern, gilt: Lenkrad gut festhalten, weiterfahren und nicht unkontrolliert ausweichen, denn das könne auch für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich enden.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
01. 04. 2019
09:57 Uhr

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01. 04. 2019
09:57 Uhr



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