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Sonne blendet: So reagieren Autofahrer richtig

Im Winter führt die tief stehende Sonne immer wieder zu gefährlichen Situationen. Schlimmstenfalls können schwere Unfälle die Folge sein. Wie reagiere ich richtig, wenn es plötzlich blendet?



Tief stehende Sonne
Wenn die Sonne tief steht und blendet, kann das für Autofahrer schnell gefährlich werden.   Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Plötzlich hinter der Kurve gleißendes Licht, nichts mehr zu erkennen am Steuer. Solche Blendesituationen durch tief stehende Sonne kommen im Winterhalbjahr häufig vor. Was tun?

Sonnenklappe runter, Fuß vom Gas und noch mehr Abstand halten, rät die Prüforganisation Dekra in solchen Fällen. Dann sich langsam in die jeweilige Verkehrssituation «hineintasten». Denn wenn das Sonnenlicht unvermittelt von vorn kommt, lassen sich Fußgänger, Radfahrer, andere Autos und auch die Umgebung inklusive Fahrbahn, Verkehrsschilder und anderes nur noch in Umrissen erkennen.

Eine stets möglichst saubere Windschutzscheibe kann den Effekt abmildern. Schmutz dagegen kann zu unangenehmen Reflexen führen und den Blendeffekt noch steigern. Man sollte die Scheibe dabei auch innen regelmäßig vom feinen Schmutzfilm befreien, der aber oft nur schwer zu erkennen sei.

Nicht nur auf der Landstraße, auch innerhalb von geschlossenen Ortschaften ist die Blendwirkung gefährlich. Mehr als zwei Drittel aller Blendungsunfälle ereigneten sich dort 2018, so Dekra mit Verweis auf das Statistische Bundesamt.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
15. 11. 2019
13:58 Uhr

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15. 11. 2019
13:58 Uhr



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