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Fahrerflucht nach Bagatellschaden kann Führerschein kosten

Ein Bagatellschaden geschieht meist durch eine Unachtsamkeit. Auch wenn ein Schaden noch so klein ist, muss der Verursacherden Geschädigten persönlich kontaktieren oder die Polizei rufen.



Bagatellschaden im Parkhaus
Vorsicht beim Aussteigen: Wer beim Parken eine Beule im nebenstehenden Auto verursacht, sollte auf den Besitzer warten oder die Polizei verständigen.   Foto: Caroline Seidel

Wer beim Ausparken oder Rangieren ein anderes Auto oder Gegenstände touchiert und einfach wegfährt, dem droht ein Bußgeld oder sogar eine Freiheitsstrafe. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin.

Das gilt auch bei kleinen oder kaum sichtbaren Schäden. Übersteigt der Sachschaden einen Wert von 1300 Euro, kann dem Verursacher die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Auch die Haftpflichtversicherung kann bei Fahrerflucht Rückforderungsansprüche stellen - sich also den Betrag vom Versicherten zurückholen, nachdem sie den Schaden am anderen Wagen beglichen hat.

Wenn der Besitzer des beschädigten Wagens nicht am Unfallort auftaucht, reicht ein Zettel mit den Kontaktdaten an dessen Windschutzscheibe nicht aus. Der Verursacher sollte auf den anderen Fahrer warten - mindestens 30 bis 90 Minuten. Erscheint der Geschädigte nicht innerhalb dieser Zeit am Unfallort, muss der Verursacher so schnell wie möglich die Polizei verständigen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
17. 12. 2018
10:05 Uhr

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Führerschein Kavaliersdelikte Polizei Rechtsanwaltskammern Rückforderungsanspruch Unfallflucht Unfallorte
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