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Hyundai N-Line: Das Auge fährt mit

Motorsport können sie bei Hyundai. Der i20 WRC siegt in der Rallye-Weltmeisterschaft, der i30 TCR in der Tourenwagen-WM. Was lange fehlte, war die Verbindung zum Alltag. Ein Auto, das all die Emotionen auf die ganz normale Straße bringt. Und also haben sie 2017 den i30 N gebaut: N steht für eine stilisierte Schikane, für Namyang - und für Nürburgring.



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Albert Biermann ist gerne in der "Grünen Hölle". Er ist der Chef für alles, was bei Hyundai mit Hochleistung zu tun hat. Und sein Job ist es, dass seine Kunden eben gerade nicht an Tiefpreis und Garantie denken, sondern an Fahrfreude. Für Biermann keine ganz neue Herausforderung. Bis 2015 war er oberster Entwickler der BMW M GmbH. Dort sind sie ja bekanntlich auch nicht langsam unterwegs.

Natürlich weiß er, was ein Auto braucht, damit es auch den Puls beschleunigt: ordentlich Leistung, bissige Bremsen, gutes Handling. Klar. Vor allem aber soll es beim Fahren funken. Deswegen will er die N-Modelle auch nicht vorrangig an Rundenzeiten messen, sondern an Herzschlägen pro Minute.

Zuallerst aber ist auf den i30 N und den gleichnamigen Fastback Verlass. Gerade wenn man eben kein Profi ist. Dafür sorgen das adaptive Fahrwerk und ein willig gehorchendes Heck. Ein Auto, das sich sensationell präzise dirigieren lässt. Für echte Kurvenfreude und den wohligen Schauer zwischendurch.

Weil auch das Auge mitfährt – aber eben nicht immer der Geldbeutel, hat Hyundai auch eins drunter aufgerüstet und sein "N-Line"-Angebot ausgedehnt. Da gibt’s dann zwar keine 250 PS oder mehr, kein adaptives Fahrwerk, keine Launch Control, keine Hochleistungsbremsen, keine Querstreben und kein Sperrdifferenzial wie bei den reinrassigen N-Modellen – aber immerhin Sportlenkrad, Sportsitze, schwarzen Dachhimmel, Alu-Pedalerie, sonoren Sound sowie ein besseres Ansprechverhalten von Motor und Dämpfung.

Jüngster im Kreis der angeschärften Modelle ist der Tucson N-Line. Zusätzlich zum sportlichen Interieur wartet er außen mit modifizierter Front sowie tiefem Schwarz bei Grill, Dachreling, Seitenschwellern und 19-Zöllern auf. Serienmäßig an Bord sind Annehmlichkeiten wie Klima- und Audioanlage, Freisprecheinrichtung, Lichtsensor, dazu elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel.

Wichtigste Neuerung: Alle Dieselmotoren sind nun mit einem zweiten, 48 Volt starken Bordnetz unterwegs. Das versorgt die neue Mildhybrid-Technik der Selbstzünder. Mit bis zu 15 PS unterstützt ein Motor mit Wicklung den mit Kolben und trägt so zu bis zu zwölf Prozent weniger Verbrauch bei.

Zum Einsatz kommt die Technologie nicht nur wie bislang beim Zwei-Liter mit 185 PS, sondern auch beim eben erst neu eingeführten 1,6-Liter, der mit 116 und 136 PS verfügbar ist. Und wer beim Sprit spart, darf sogar mit gutem Gewissen sportlich aus­sehen…

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Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
27. 05. 2019
13:15 Uhr

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27. 05. 2019
13:15 Uhr



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