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Hyundai i30 N als Coupé: Vollgas trifft auf Eleganz

Die Sache ähnelt ein wenig den drei Dingen auf einmal, die eigentlich nicht gehen: Eleganz, Performance - und irgendwie noch erschwinglich. Aber wie man aus alten Werbespots weiß, klappt es am Ende ja doch. So gesehen, ist Hyundai mit dem i30 Fastback N ein echtes Ü-Ei geglückt.



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An diesem Samstag steht mit dem schneidigen Coupé die noble Version des i30 N im Schaufenster. Drei Zentimeter geduckter, dafür aber um zwölf Zentimeter gestreckter und mit flacherem Grill will Hyundais Flachflitzer mitten ins Herz treffen. So sagt das Albert Biermann – Chef für alles, was bei Hyundai mit Hochleistung zu tun hat. Sein Job ist es, dass Kunden eben nicht an Tiefpreis und fünf Jahre Garantie denken, sondern an Fahrfreude.

Seine Truppe hat viel dafür getan: steifes Chassis, gute Balance, exakte Lenkung und bis zu 19 Zoll große Räder mit viel Grip. Alles zusammen ergibt ein Auto, auf das auch im Grenzbereich Verlass ist. Mit adaptivem Fahrwerk und einem willig gehorchenden Heck gegen Untersteuern. Ein Wagen, der sich kraftvoll beschleunigen und ebenso hart wieder verzögern lässt, vor allem aber sensationell präzise dirigieren. Für echten Kurvenspaß und den wohligen Schauer zwischendurch.

So elegant der Wagen samt Heck-Diffusor auch aussieht, innen geht’s rein sportlich zu: schwarzer Dachhimmel, Alu-Pedalerie, Sportlenkrad, Instrumente mit roten Zeigern und eine LED-Schaltanzeige für den punktgenauen Gangwechsel. Apropos: Der i30 N Fastback verlangt sportlich-traditionell nach Handarbeit in der Mittelkonsole. Eine spezielle Automatik mit Schaltwippen wird erst später folgen. Dafür gibt der Motor für besonders schnelle Wechsel im Räderwerk von selbst Zwischengas.

An Power haben sie nicht gespart. 250 PS leistet der Zwei-Liter-Turbo in der Serien-Version für 31 100 Euro. Den i30 N Fastback, so die Philosophie, sollen sich auch Jüngere leisten können. Die Performance-Variante (33 600 Euro) wartet mit 275 PS, elektronisch gesteuertem Differenzial und einem Norm-Sprint in 6,1 Sekunden auf. Dank Klappensteuerung lässt dann auch der zweiflutige Auspuff ordentlich von sich hören.

Natürlich kann man auch ganz normal zum Einkaufen fahren. Mit vier Türen, ordentlich Platz, schickem Touchscreen und elektronischer Assistenz. Wo die Vorliebe liegt, lässt sich ja über die Lackierung ausdrücken. Neben üblichen Tönen gibt es das aus der Rallye-WM bekannte "Performance Blue" – oder ein eigens dem Coupé vorbehaltenes "Shadow Grey".

So oder so soll es beim Fahren funken. Und darum will Biermann Hyundais schwungvollen Top-Sportler nicht so sehr an technischen Daten messen – lieber an Herzschlägen pro Minute.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
17. 01. 2019
15:30 Uhr

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17. 01. 2019
15:30 Uhr



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