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Angeblicher Whatsapp-Virus ist nur ein nerviger Kettenbrief

Eine Whatsapp-Nachricht verbreitet derzeit Unruhe: Angeblich soll ein Kontakt namens «Ute Christoff» oder «Ute Lehr» ein Virus sein und das Telefon schädigen. Aber keine Panik: Tatsächlich handelt es sich nur um einen ziemlich nervigen digitalen Kettenbrief.



Nerviger Kettenbrief
Keine Angst. «Ute Christoff» oder auch «Ute Lehr» sind völlig harmlos. Whatsapp-Nachrichten, die vor ihnen warnen, sind nur ausgedachte Kettenbriefe in elektronischer Form. Foto: Andrea Warnecke  

Entwarnung für Whatsapp-Nutzer: Der Empfang einer Nachricht, die vor einem Kontakt namens «Ute Christoff» oder auch «Ute Lehr» warnt, sollte keine Unruhe auslösen.

Wer den Kontakt speichere, hole sich einen Daten stehlenden Virus auf das Gerät, der auch die Festplatte zerstören soll, heißt es in der Nachricht. Große Fernsehsender hätten das bereits bestätigt, wird in der Nachricht Angst gemacht. Doch wer solch eine Nachricht von einem seiner Kontakte empfängt, muss sich keine Sorgen machen. «Das ist pure Angstmacherei und komplett ausgedacht», sagt Dennis Schirrmacher vom Computermagazin «c't».

Den Sicherheitsexperten der Zeitschrift ist kein Fall bekannt, in dem schädliche Programme allein durch den Empfang einer Nachricht per Whatsapp aufs Telefon geladen wurden. «Da ist nichts dran», sagt Schirrmacher. Vielmehr steckt hinter diesen Nachrichten etwas ganz anderes: «Das ist das alte nervige Prinzip des Kettenbriefs.» So wie früher per E-Mail, werden solche Botschaften nun eben per Whatsapp und anderen Messenger-Apps verbreitet. Auch besagte «Ute Christoff» ist eine alte Bekannte. Schon mindestens seit dem Jahr 2015 geistern Nachrichten mit diesem Namen mal mehr und mal weniger durch die Messenger. Neu ist aktuell nur der angebliche Nachname Lehr.

Dennis Schirrmacher rät zum Löschen dieser und ähnlicher Nachrichten. Wer sich unsicher ist, kann auch Schlüsselwörter der Nachricht in eine Online-Suchmaschine eingeben. Oft gibt es schon zahlreiche Berichte zum Thema. Außerdem kann es lohnen, den Absender darauf hinzuweisen, dass an der vermeintlichen Warnung nichts dran ist. 

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 01. 2017
04:46 Uhr

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06. 01. 2017
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