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Neue Funktionen von iOS 12

Mit den neuen iPhones kommt auch ein neues iOS. Ausgabe 12 von Apples mobilem Betriebssystem bringt einige lang erwartete neue Funktionen mit sich. Zum Beispiel mehr erweiterte Realität und eine schlauere Siri. Und: neue Memojis.



iPhone XS (l) und XS Max
Mit den neuen iPhone XS (l) und XS Max bringt Apple auch eine neue iOS-Version heraus. Bedeutende Neuerung: Siri kann Nutzern noch mehr Aufgaben abnehmen.   Foto: Marcio Jose Sanchez/AP » zu den Bildern

Siri soll schlauer werden, die Fotos übersichtlicher sortiert, und allzu suchtartige Nutzung gestoppt werden. Das neue iOS 12 für iPhones und iPads bringt allerlei Neuerungen mit sich und soll vor allem auf älteren iOS-Geräten flotter laufen. Ein Überblick:

- Mehr Tempo: Apple verspricht bis zu 40 Prozent schnellere App-Starts, flüssigere Animationen und einen schnelleren Start der Kamera. Davon sollen auch ältere Geräte wie das iPhone 5S oder das iPad Air profitieren, die schon länger auf dem Markt sind.

- Schlauere Siri: Die digitale Assistentin soll in iOS 12 mehr leisten. Zum Beispiel indem sie mehr Vorschläge macht und häufige Handlungen erleichtern will - ein Beispiel sind Sprachbefehle für Nachrichten an Freunde oder den Geburtstagsanruf bei einem gespeicherten Kontakt. Siri soll zudem auch Handlungsketten mit mehreren Aktionen ausführen können.

- Filter und Künstliche Intelligenz in iMessage: Neben den wohl nur den neuen iPhones vorbehaltenen animierten Emojis gibt es in iOS 12 zahlreiche Fotofilter, Texteffekte und Sticker für Fotos in Chats. Die Chat-App macht nun auch Foto-Vorschläge basierend darauf, mit wem man schreibt und was man eventuell gemeinsam erlebt hat. Gute Nachricht für kleine Bildschirme: Der App-Streifen am unteren Bildschirmrand wird kleiner.

- Aufgefrischte Fotos-App: War die Fotosortierung in iOS 11 schon gut, soll sie in 12 besser werden. Etwa mit einer verbesserten Suchfunktion und einer Albensortierung, die für Orte, Momente oder Personen Sammlungen zusammenstellt.

- Gesammelte Benachrichtigungen: Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm werden nun übersichtlicher nach Apps gruppiert. Zum Aufrufen muss man sie zunächst antippen. Eingehende Nachrichten können per Fingertipp mit Kurzantworten wie «Daumen hoch» oder «Gefällt mir» beantwortet werden. Neu sind auf die kritischen Hinweise. Es lassen sich etwa Kontakte oder Arten von Hinweisen definieren, die auch im «Nicht stören»-Modus noch empfangen werden.

- Augmented Reality: iPhones mit iOS 12 können die Kamera besser für Augmented Reality, also die um digitale Informationen erweiterte Realität, nutzen. Gleich an Bord ist etwa eine Maßband-App zum Messen mit der Kamera, viele weitere Anwendungen werden folgen.

- Bildschirmzeit: iOS 12 erlaubt eine Übersicht und Steuerung seines Nutzungsverhaltens. Die Funktion Bildschirmzeit macht sichtbar, wie man sein Telefon benutzt und kann Zeitpläne für die Nutzung einzelner Apps anlegen - inklusive Nutzungsgrenzen. Auch für Familienmitglieder lassen sich hier Regeln anlegen und auch Inhalte oder Apps sperren.

- Neue Bücher-App: iBooks heißt jetzt Bücher - die App wurde optisch komplett überarbeitet und hat nun auch einen übersichtlicheren digitalen Buchladen.

- Animojis und Memojis: Für Besitzer des iPhone X und vermutlich auch der neuen iPhones wird es neue Möglichkeiten geben, digitale Abbilder von sich selbst für Chats zu erschaffen. Neben den animierte Animojis - hier kann man die eigene Mimik etwa auf Hühner, Hunde oder Dinosaurier legen - wird es auch neu die Memojis geben. Hier kann man sein eigenes Gesicht aus Bausteinen zusammenbasteln.

- Was es (noch) nicht gibt: Gruppenanrufe in Facetime. Bis zu 32 Teilnehmer in einer Videokonferenz hatte Apple vor einigen Monaten in Aussicht gestellt. Das ist aber offenbar schwer zu realisieren. Anfang August wurde die Funktion erstmal nach hinten vorschoben. Sie soll nun «später im Herbst» per Update hinzukommen.

iOS 12 steht in Deutschland ab dem 17. September zum Download bereit. Die Software ist kompatibel mit allen iPhones ab dem iPhone 5S, dem iPad ab dem Modell iPad mini2 und dem iPod touch (6. Generation).

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dpa

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Veröffentlicht am:
13. 09. 2018
12:03 Uhr

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13. 09. 2018
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