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Neue Computer von Software-Dreingaben befreien

Toolbars, Virenscanner, Office-Programme: Auf neuen Computern finden sich oft unnütze bis unerwünschte Programme. Wer sie entfernt, schützt seine Privatsphäre.



Deinstallieren von Software-Dreingaben
Weniger ist mehr: Auf neuen Computern ist oft unerwünschte Werbesoftware installiert - Nutzer räumen daher nach dem Kauf besser erst einmal auf und entfernen diese.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Neue Computer kommen häufig mit unerwünschter Werbesoftware und anderen unnützen Dreingaben daher. Diese entfernen Nutzer am besten sofort bei der Einrichtung, rät die Fachzeitschrift «Chip» (01/2019).

Als Beispiele nennen die Experten etwa zusätzliche Werkzeugleisten (Toolbars) für den Browser oder Programme, die Werbung einblenden. Aber auch Microsoft packt in Windows 10 selbsttätig Werbung für Software in das Startmenü. Andere Beispiele sind vorinstallierte Testversionen von Virenscannern oder Officepaketen, die nach kurzer Zeit kostenpflichtig werden.

Um solche Software loszuwerden, hilft ein Blick in die Systemeinstellungen. Unter «Programme hinzufügen oder entfernen» lässt sich unerwünschte Software aufspüren und entfernen. Wer es nicht selbst erledigen will, kann Programme wie den kostenlosen Bulk Crap Uninstaller nutzen. Die Werbekacheln im Startmenü von Windows 10 entfernen Anwender am besten per Rechtsklick und dann über «Von Start lösen» oder «Deinstallieren».

Aber nicht nur auf neuen Computern können ungeahnte Software-Dreingaben warten. Auch viele häufig benutzte Freeware-Programme kommen mittlerweile mit Werbesoftware, wenn man bei der Installation nicht genau aufpasst. Für die eigentlichen Funktionen sind die Dreingaben nicht nötig. Etwa beim nach wie vor verbreiteten Flash-Player, der bei der Installation gleich eine Virenschutz-Toolbar installieren möchte. Oder das Anzeigeprogramm für PDF-Dateien Foxit-Reader. Hier heißt es: aufmerksam sein. Bei der Installation lässt sich solche Zusatzsoftware häufig durch das Entfernen eines gesetzten Häkchens abwählen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
07. 12. 2018
12:59 Uhr

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