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Neue iPhones sollen drei Kameras bekommen

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt - und entsprechend groß ist jedes Mal die Aufmerksamkeit, wenn es Spekulationen über künftige Geräte gibt. Jetzt teilt ein angesehener Branchenanalyst sein Wissen über die diesjährige Modellpalette.



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Die neuen iPhones sollen laut einem Analysten mit seiner Batterie drahtlos andere Geräte aufladen können.   Foto: Mark Lennihan

Apple wird bei seinen nächsten iPhone-Modellen nach Informationen eines renommierten Analysten auf den Branchentrend zu noch mehr Kameras aufspringen.

Die diesjährigen Geräte würden noch ein Ultra-Weitwinkelobjektiv zusätzlich zu den beiden bisherigen bekommen, schrieb Ming-Chi Kuo von der Firma TF International Securities in einem veröffentlichten Bericht.

Andere Hersteller wie Samsung oder Huawei bauen bereits drei - und zum Teil auch vier - Kameras in ihre Smartphones ein, um die Bildqualität zu verbessern. Google andererseits hielt bisher an nur einem Objektiv in seinen Pixel-Telefonen fest und setzt stattdessen auf Software auf Basis Künstlicher Intelligenz, um die Fotos zu optimieren.

Zu weiteren Verbesserungen bei Apple gehöre, dass ein iPhone mit seiner Batterie drahtlos andere Geräte werde aufladen können, schrieb Ming-Chi Kuo. Außerdem wolle Apple die Gesichtserkennungs-Funktion FaceID durch weiterentwickelte Hardware verbessern. Die Zusammensetzung der Modellpalette - zwei Versionen mit OLED-Display, eine mit günstigerem LCD-Bildschirm - bleibe dabei unverändert. Auch an dem hauseigenen «Lightning»-Anschluss der iPhones werde Apple festhalten und nicht - wie etwa beim iPad Pro - auf USB-C umsteigen. Ob die Prognosen stimmen, dürfte man erst in einem guten halben Jahr herausfinden: Der Konzern stellt die neuen iPhones seit Jahren jeweils im September vor.

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt und bringt seit Jahren mehr als 60 Prozent der Erlöse ein. Zuletzt sorgte ein Absatzeinbruch in China dafür, dass Apple seine Prognose für das gesamte Weihnachtsgeschäft deutlich verfehlte. Die Konkurrenz in dem Markt ist in den vergangenen Jahren immer härter geworden - vor allem durch chinesische Anbieter, die technisch hochgerüstete Telefone günstiger verkaufen.

Ming-Chi Kuo gilt als gut vernetzt in der Zuliefererkette und lieferte in den vergangenen Jahren immer wieder korrekte Informationen zu künftigen Apple-Geräten. Seine Berichte sind zwar für zahlende Kunden gedacht - traditionell bekommen aber auch spezialisierte Blogs wie «Macrumors» oder «Apple Insider» Zugang dazu.

Nach Informationen des Analysten will Apple in diesem Jahr die Modellpalette der MacBook-Pro-Laptops ausbauen und plant eine größere Version mit einem 16 bis 16,5 Zoll großen Display. Bisher gibt es Modelle mit 13 und 15 Zoll Bildschirmdiagonale. Die neue Version des für Profi-Nutzer gedachten Desktop-Computers Mac Pro solle ebenfalls in diesem Jahr auf den Markt kommen - und auch wieder ein Computer-Display direkt von Apple. Im Monitor-Markt war der Konzern seit mehreren Jahre nicht mehr präsent.

Der Analyst rechnet damit, dass im ersten Halbjahr schließlich auch die Ladematte AirPower auf den Markt kommt. Sie war von Apple vor eineinhalb Jahren für das Jahr 2018 angekündigt worden - erschien aber bisher nicht. Außerdem stehe ein Update der kabellosen AirPods-Ohrhörer an. Beim Basis-Modell des iPad-Tablets solle die Bildschirm-Diagonale von 9,7 auf 10,2 Zoll wachsen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
18. 02. 2019
15:08 Uhr

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18. 02. 2019
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