Lade Login-Box.
Topthemen: 30 Jahre GrenzöffnungBilder vom WochenendeHofer Filmtage 2019VER Selb

 

Preisbremse bei Telefonaten ins EU-Ausland gilt nicht immer

Die EU deckelt die Kosten für Telefonate und SMS ins Ausland. Die neuen Regeln treten im Mai in Kraft - aber einem Bericht zufolge ist schon jetzt klar, dass es Ausnahmen geben wird.



Kostenfalle
Bei den neuen Regeln zur Auslandstelefonie gibt es einige Ausnahmen.   Foto: Hauke-Christian Dittrich

Ab Mitte Mai dürfen Auslandstelefonate innerhalb der EU nicht mehr als 19 Cent pro Minute kosten. Und für eine SMS dürfen nicht mehr als 6 Cent berechnet werden. Trotzdem drohen Kostenfallen, wie das Telekommunikationsportal «Teltarif.de» berichtet.

Das betrifft bestimmte Auslandstelefonie-Optionen. Wenn diese auch Minutenpakete für Verbindungen innerhalb der EU und in Nicht-EU-Länder wie die Türkei oder Russland enthalten, gilt die Preisdeckelung nicht, heißt es in dem Online-Bericht unter Berufung auf Angaben der Bundesnetzagentur.

Ein Anbieter könnte zum Beispiel einheitlich 29 Cent pro Minute verlangen, auch für Telefonate innerhalb der EU. «Nutzer sollten hier nachrechnen, ob sich die Option weiterhin für sie lohnt», erklärt Alexander Kuch von «Teltarif.de».

Ebenfalls möglich ist, dass jemand eine Flatrate für Auslandstelefonate innerhalb der EU hat, etwa nach Großbritannien. Flatrates könnten nicht reguliert werden. Auch hier lohnt sich das Nachrechnen, ob man mit den neuen, regulierten Minuten- und SMS-Preisen nicht besser fährt als mit einer Flatrate.

Immerhin: Wer eine Auslandstelefonie-Option für Verbindungen innerhalb der EU hat und darin zu höheren Konditionen telefoniert und SMS schreibt, wird spätestens zum 15. Juli automatisch umgestellt und zahlt dann nur noch die gedeckelten Preise.

Er könne auch zuvor seinem Provider mitteilen, dass er umgestellt werden möchte, sagt Kuch. Dann muss er ab 15. Mai nicht zwei Monate höhere Preise zahlen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
22. 04. 2019
05:02 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bundesnetzagentur Europäische Union Mobilfunk-Technik und Mobilfunktelefonie SMS
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Telefonieren mit dem Handy

15.05.2019

Deutsche telefonieren erstmals mehr mobil als vom Festnetz

Das Telefonieren wird immer mobiler. Im vergangenen Jahr haben die Bundesbürger erstmals mehr vom Handy als vom Festnetztelefon angerufen. Für die schnelle Kurznachricht per SMS wird das Handy aber kaum noch genutzt. » mehr

Funklochkarte

07.11.2019

Funklochkarte für Mobilfunk ist online

Seit einem Jahr gibt es die Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur, mit der jedermann die Nichtverfügbarkeit von Mobilfunknetzen dokumentieren kann. Nun liegen Ergebnisse vor. » mehr

Frau erhält Rechnung per Post

10.10.2019

Bezahlen per Handyrechnung soll sicherer werden

Oft genügt es schon, ein Werbebanner im Handydisplay nur versehentlich zu berühren, um sich ein ungewolltes Handyabo für Spiele oder Klingeltöne einzuhandeln. Das soll sich nun ändern. » mehr

Ausbau 5G-Netz

05.09.2019

Deutsche Telekom startet mit 5G

Wichtige Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G sind versteigert, nun kommt der Ausbau in Gang. Auf der IFA in Berlin rühren Telekom und Vodafone kräftig die Werbetrommel. Doch ob die neue Technik auch dem Privatkunden ... » mehr

Festnetzanschluss?

30.08.2019

Wer braucht noch einen Festnetzanschluss?

Der Trend geht zum mobilen Telefonieren. Doch oft ist das klassische Festnetztelefon zuverlässiger und günstiger. Zumal Gesundheitsgefahren beim Handy nicht ausgeschlossen werden können. » mehr

Eine Frau schaut auf ihre geöffnete Post

16.09.2019

Bei falscher Mobilfunkrechnung aktiv werden

Ein Fingertipp auf ein Werbebanner im Display kann schon reichen, um ein ungewolltes Handy-Abo untergeschoben zu bekommen. Es gibt sogar Betrüger, die frei erfundene Dienstleistungen abrechnen. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
22. 04. 2019
05:02 Uhr



^