Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Urlaub daheimJubiläumsgewinnspiel "75 Jahre Frankenpost"WohnzimmerkunstBlitzerwarnerCoronavirus

 

Bose bringt Audio-Sonnenbrillen nach Deutschland

Man nehme klassische Sonnenbrillen-Designs und verbaue in den Bügeln moderne Headset-Technik: Nach diesem Rezept hat Bose eine neues Wearable entwickelt, das auch fit für erweiterte Realität ist. Die soll aber nicht in den Brillengläsern stattfinden.



Bose Audio-Sonnenbrillen
Die Bose-Frame-Modelle Rondo (links) und Alto kosten jeweils 230 Euro. Verspiegelte und nicht verspiegelte Wechselgläser in verschiedenen Farben sind für 25 bis 35 Euro zu haben. Foto: Bose   Foto: dpa

Bose bringt seine Audio-Sonnenbrillen nun auch hierzulande auf den Markt. Die Frames genannten Modelle sollen von Ende Mai an für 230 Euro zu haben sein, teilte das Unternehmen mit.

Sie eignen sich etwa zum Hören von Musik oder Podcasts, zum Telefonieren oder zur Nutzung von Sprachassistenten wie Siri und dem Google Assistant. Im rechten Bügel sind dazu ein Mikrofon und eine Multifunktionstaste zur Steuerung integriert. Die Frames waren Ende 2018 vorgestellt worden und zunächst nur in den USA erhältlich.

An den Frames gibt es keine Stöpsel fürs Ohr: In den Bügeln stecken vielmehr Mini-Lautsprecher, die in Richtung Gehörgang abstrahlen. Die Mikroakustik soll so ausgefeilt sein, dass nichts für andere hörbar abstrahlen soll, verspricht der Hersteller. Es gibt zwei Grundmodelle, die jeweils etwa 45 Gramm wiegen: Die Alto mit quadratischen, abgewinkelten Gläsern und die etwas kleinere Rondo mit runden Gläsern. Beide haben vergoldete Stahlscharniere und Ladekontakte. Über letztere kann der integrierte Akku in rund zwei Stunden vollgeladen werden - und dann im Wiedergabemodus bei durchschnittlicher Lautstärke rund dreieinhalb Stunden durchhalten.

Die über Bluetooth mit dem Smartphone verbundenen Brillen sind kompatibel mit Boses Plattform für audiobasierte erweiterte Realität ( AR ): Über die Bose Connect App können etwa standortbezogene Sprachinformationen zum aktuellen Aufenthaltsort ausgegeben werden. Damit die Brille weiß, wo sich der Nutzer befindet und wohin er schaut, ist ein Neun-Achsen-Bewegungssensor integriert - außerdem greift das System aufs Smartphone-GPS zu. Die Plattform ist offen für Drittanbieter, die weitere Inhalte, aber auch Lern- oder Unterhaltungsanwendungen liefern können. Ihre AR-Angebote werden innerhalb der Connect App angezeigt.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 05. 2019
11:52 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Brillen Erweiterte Realität Google Google Assistant Musik Produktionsunternehmen und Zulieferer Rondos Unternehmen
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Neue Mittelklasse

03.08.2020

Das Pixel 4a hat mehr Power - aber noch kein 5G

Mit seiner Pixel-Reihe zeigt Google jedes Jahr, wie ein ideales Android-Smartphone auszusehen hat. Zuletzt gab es aber Kritik wegen der Akku-Laufzeit. Das neue Pixel 4a hält nun wieder länger durch. » mehr

Kein Ersatz für klassische Fernbedienung

16.04.2020

Wenn das TV-Gerät aufs Wort gehorcht

Sogar Fernseher lassen sich heute per Sprache steuern. Technik-Nerds jubeln, Datenschützer haben Bedenken. Hat die Fernbedienung bald ausgedient? » mehr

Frau auf Parkdeck mit Smartphone in der Hand

05.08.2020

Mit Apps den Parkplatz wiederfinden

Wo habe ich nur mein Auto geparkt? Wer sich daran nicht mehr erinnert, irrt oft lange umher. Das muss nicht sein - dank digitaler Helfer. » mehr

Snapchat

12.06.2020

Snapchat soll zur Super-App werden

Snapchat wurde mit automatisch verschwindenden Fotos groß. Jetzt will der Dienst mit täglich 229 Millionen vor allem jungen Nutzern auch zur Plattform für digitalen Handel werden. » mehr

Facebook führt Online-Shops ein

20.05.2020

Facebook startet Plattform für Online-Shops

Shoppen direkt bei Facebook: Das Netzwerk macht es Händlern leichter, Online-Shops einzurichten. Mit 2,6 Milliarden Nutzern könnte Facebook die Gewichte im Online-Handel verschieben - und bekommt zugleich Zugang zu neuen... » mehr

Gebrauchtes Smartphone

21.07.2020

Auf der Jagd nach dem Smartphone-Schnäppchen

Wer sich ein Smartphone anschaffen möchte, muss nicht unbedingt zu Neuware greifen. Aber lohnt sich ein Gebrauchtkauf? Und wo findet man die besten Angebote? » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 05. 2019
11:52 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.