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Per Apple-ID bei Drittanbietern anmelden

Das gerade einmal drei Wochen junge iOS 13 macht vor allem wegen Bugs, Sicherheitslücken und Updates von sich reden. Da kann man die ein oder andere spannende neue Funktion fast übersehen.



Mensch mit Handy
Neue Log-in-Funktion in iOS 13: Mit der Apple-ID-Mailadresse und dem dazugehörigen Passwort können sich Nutzer jetzt auch bei Diensten von Drittanbietern anmelden.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Mit der Version 13 seines Mobil-Betriebssystems iOS hat Apple eine neue Log-in-Funktion eingeführt. Mit der Apple-ID-Mailadresse und dem dazugehörigen Passwort können sich Nutzer nicht mehr länger nur bei Angeboten innerhalb des Apple-Universums anmelden.

Das geht nun auch bei Diensten, Seiten oder Apps von Drittanbietern, die diese Funktion einbinden, berichtet das Verbraucherportal «Mobilsicher.de». Vorteilhaft sei, dass Apple verspreche, keine Nutzeraktivitäten zu verfolgen, also auch keine Profile über die Nutzung des Anmeldedienstes anzulegen.

Außerdem lasse sich auf Wunsch auch die zur eigenen Apple-ID gehörende E-Mail-Adresse vor dem Drittanbieter verbergen, so die Experten. Apple erzeugt dann eine Einmaladresse, die nur für diesen Dienst gilt. Mails an diese Adresse leitet Apple an das mit der Apple-ID verknüpfte Mailpostfach weiter.

Kein lästiges Registrieren mehr

Das Prinzip eines Log-ins für viele Dienste, um sich die Registrierungsarbeit zu sparen, wird auch als Single Sign-on (SSO) bezeichnet und schon länger etwa von Internetkonzernen wie Facebook oder Google angeboten.

Offiziell heißt die Funktion «Mit Apple anmelden» und erfordert zwei Voraussetzungen: Der Nutzer muss mindestens ein Apple-Mobilgerät mit iOS 13 oder einen Apple-Rechner mit macOS 10.15 (Catalina) besitzen. Zum anderen muss die Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz der Apple-ID aktiviert werden.

iOS-Apps müssen den Anmelde-Dienst anbieten

Unterstützung auf breiter Front für die neue Funktion dürfte es zuerst bei iOS-Apps geben. Denn in neuen Anwendungen für Apple-Geräte muss die neue Funktion den Angaben nach ab sofort angeboten werden. Apps, die es schon gibt, müssten bis April 2020 nachgerüstet werden.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
09. 10. 2019
16:19 Uhr

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09. 10. 2019
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