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Neue E-Book-Reader: Dem kleinen Tolino geht ein Licht auf

Die Tolino-E-Reader sind fast komplett überarbeitet worden. Während sich die neue Oberklasse ergonomisch bis bruchfest gibt, erfährt das Einstiegsmodell nicht nur beim Design eine deutliche Aufwertung.



Tolino-E-Book-Reader
Tolino-Familienfoto (l-r): Der Page 2 (ca. 90 Euro), der Shine 3 (ca. 120 Euro), der Vision 5 (ca. 180 Euro) und der Epos 2 (ca. 300 Euro).   Foto: Sittig Fahr-Becker/tolino/dpa-tmn » zu den Bildern

Gleich drei neue E-Book-Reader hat die Buchhändler-Allianz Tolino zur Frankfurter Buchmesse (bis 20. Oktober) mitgebracht.

Das Display des neuen Spitzenmodells Epos 2 ist im Vergleich zum Vorgänger leicht von 7,8 auf 8 Zoll gewachsen, völlig plan und nun auch bruchsicher ausgelegt. Es lässt sich etwa problemlos biegen, ohne Schaden zu nehmen.

Neu beim Epos 2 (je nach Händler rund 300 Euro) ist auch ein breiter, leicht angewinkelter Griffbereich samt Tasten zum Blättern. Dort sind schwerpunktmäßig Technik und Akku untergebracht, damit das Gerät gut in der Hand liegt. Wer den Reader drehen möchte oder muss, weil er etwa Linkshänder ist oder seine Position wechselt, kann dank Lagesensor auf die Auto-Rotation des Displays zählen und sowohl im Hoch- als auch im Querformat lesen.

Fürs einhändige Lesen ausbalanciert

Ebenso fürs einhändige Lesen ausbalanciert und einem Lagesensor ausgestattet ist der neue 7-Zoll-Reader Vision 5 (rund 180 Euro). Wie schon sein Vorgänger taugt der Oberklasse-Reader dank wassergeschütztem Gehäuse durchaus fürs Lesen am Pool oder in der Badewanne. Auch die Beleuchtung mit regelbarer Farbtemperatur (Smart Light) bleibt bestehen. Wasserschutz und Smart Light bietet auch der Epos 2.

Mit dem neuen 6-Zoll-Reader Page 2 (rund 90 Euro) erhält ein beleuchtetes Display Einzug in die Tolino-Einstiegsklasse. Es handelt sich aber um einfaches weißes Licht, das sich nur in seiner Intensität regeln lässt. Das Smart Light fehlt dem Page 2 ebenso wie eine gummierte Rückseite. Hier regiert einfacheres schwarzes Plastik, das aber ansehnlich strukturiert ist.

Neues Design auch für den kleinen Tolino

Der etwas klobige Unterrand des Vorgängers fällt beim Page 2 weg, womit er sich optisch dem 6-Zoll-Gerät Shine 3 (rund 120 Euro) annähert, das als einziges Gerät unverändert im Tolino-Portfolio bleibt und weiter die Mittelklasse mit Smart Light repräsentiert.

Alle neuen Reader sind mit WLAN, acht Gigabyte Speicher und E-Ink-Carta-Display in HD-Auflösung ausgestattet, wobei die Pixeldichte jeweils bei 300 Pixeln pro Zoll (ppi) liegt. Einzige Ausnahme bildet der Page 2 mit 212 ppi. Das Gewicht liegt je nach Gerät zwischen knapp 170 und 200 Gramm. Auch einen Home-Button haben die neuen Geräte nicht mehr. Das Hauptmenü erreicht man, indem man unten über den Rand ins Display wischt.

Software-Update mit Lesehilfen

Die neuen Reader werden schon mit der neuesten Tolino-Software ausgeliefert. Die Version 13.1 soll unter anderem eine deutlich niedrigere Minimalhelligkeit der Beleuchtung, einen Dunkelmodus mit invertierter Darstellung (Test-Stadium) sowie einen verbesserten Vergrößerungsmodus für Menschen mit Sehbeeinträchtigung bringen. Mit Ausnahme des ersten Shine erhalten alle bisherigen Tolinos die neue Firmware per Update.

Hinter der Tolino-Allianz steht der Zusammenschluss großer Buchhandelsunternehmen wie Hugendubel, Libri, Mayersche Buchhandlung, Osiander, Thalia und Weltbild mit rund 1500 angeschlossenen, unabhängigen Buchhandlungen. Technologiepartner ist der E-Reader-Hersteller Kobo, ein Tochterunternehmen des japanischen Onlinehändlers Rakuten.

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dpa

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Veröffentlicht am:
16. 10. 2019
11:04 Uhr

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