Lade Login-Box.
Corona Ticker
Topthemen: CoronavirusKommunalwahl 2020WohnzimmerkunstBlitzerwarnerHof-Galerie

 

80 Prozent der gelöschten Hassrede durch Software erkannt

Facebook hat seine Software zur Erkennung von sogenannter «Hassrede» nach eignen Angaben ausgebaut. Darüber hinaus habe der Konzern viele Milliarden gefälschter Accounts gelöscht.



Facebook
Facebook hat nach eigenen Angaben mehrere Milliarden sogenannter «Fake Accounts» gelöscht und die Software zur Erkennung von Hassrede verbessert.   Foto: Carsten Rehder/dpa

Der Einsatz von Software zur Erkennung von Hassrede bei Facebook hat einen neuen Spitzenwert erreicht. Im dritten Quartal wurden 80 Prozent der deswegen gelöschten Inhalte automatisiert vom Online-Netzwerk selbst identifiziert.

Im ersten Quartal lag der Wert noch bei 68 Prozent. Facebook hatte nach Kritik den Einsatz von Software zur Erkennung von Hassrede und Hetze stark ausgebaut.

Aus dem halbjährlichen Bericht ging auch hervor, dass Facebook im vergangenen Quartal 1,7 Milliarden gefälschte Accounts löschte. Das waren 500 Millionen weniger als im ersten Quartal - Facebook führt das auf eine bessere Vorsorge zurück, die das Anlegen falscher Accounts verhindere.

Der Bericht zur Erfüllung von Facebooks Verhaltensregeln enthielt zum ersten Mal auch Daten der zum Konzern gehörenden Fotoplattform Instagram. So wurden im vergangenen Quartal zum Beispiel 4,4 Millionen Inhalte mit Bezug zum Handel mit Drogen bei Facebook entfernt - bei Instagram seien es 1,5 Millionen gewesen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
14. 11. 2019
12:37 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Daten und Datentechnik Facebook Hetze Kritik Software
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Löschen ist nicht gleich löschen

17.03.2020

Löschen ist nicht gleich löschen

Immer wieder werden auf Online-Marktplätzen Computer oder Mobilgeräte angeboten, auf denen noch - teils sensible - Daten zu finden sind. Verkäufer sollten wissen, wie man Speicher sicher löscht. » mehr

Kevin Wittek

27.02.2020

Was hinter VPN-Diensten steckt

Sicher, anonym und schnell surfen: Das versprechen Dienste für sogenannte virtuelle private Netzwerke (VPN). Doch was verbirgt sich hinter dieser kryptischen Bezeichnung - und funktioniert das auch? » mehr

Ein Sonos Connect

22.01.2020

Sonos stoppt im Mai Updates für alte Lautsprecher

Sie heißen Bridge, CR200 oder ZP100 und haben eins gemeinsam: Im Frühsommer stellt Hersteller Sonos den Support für diese und weitere Streaming-Geräte ein. Das wirft Fragen bei betroffenen Kunden auf. » mehr

Digitalcourage

21.01.2020

Umfrage-Seite achtet auf Datenschutz

Kostenlose Online-Umfragen gibt es einige. Aber was passiert eigentlich mit den ganzen Informationen und Daten, die man dort eingibt? Ein Tool verspricht einen sensiblen Umgang damit. » mehr

Spracherkennung Siri

29.08.2019

Apple bittet Nutzer um Erlaubnis zum Anhören

Die Erkenntnis, dass Siri-Unterhaltungen von Menschen gehört werden können, hat Apple besonders unter Druck gesetzt - wirbt der Konzern doch oft mit seinem Datenschutz-Versprechen. Jetzt gibt Apple den Nutzern mehr Kontr... » mehr

Ist das noch sicher oder nicht?

10.01.2020

Windows 7 weiter nutzen oder nicht?

Bei Ihnen läuft noch Windows 7? Damit sind sie nicht allein. Das Betriebssystem war und ist beliebt. Sie befinden sich trotzdem in schlechter Gesellschaft - denn Windows 7 ist bald brandgefährlich. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
14. 11. 2019
12:37 Uhr



^