Lade Login-Box.
Topthemen: Mordfall OttingerKneipennachtBayern HofVideo: Waldfriedhof Frankenwald

 

Das neue iPhone XR im Praxistest

Apple hat vor Jahren bereits mit bunten iPhone-Modellen versucht, den Kunden auch preiswertere Smartphones zur Auswahl zu stellen. Doch damals mussten sich die Käufer mit der Technologie der vergangenen Saison zufriedengeben. Beim neuen iPhone XR ist das anders.



Verschiedene Kameras
Bunt und einäugig: Mit nur einer Weitwinkelkamera unterscheidet sich das iPhone XR (Mitte) deutlich von den mit Dualkameras ausgestatteten iPhones XS Max (links) und XS (rechts).   Foto: Robert Günther » zu den Bildern

Nur wenige Wochen nach der Premiere seiner neuen iPhone-Spitzenmodelle XS und XS Max bringt Apple schon wieder ein neues Smartphone auf den Markt. Das iPhone XR wird gleich in sechs Farben angeboten: in Rot, Blau, Gelb, Orange (Koralle), Schwarz und Weiß.

Preis und Prozessor-Power

Ein Unterschied zu den beiden XS-Modellen wird potenzielle Käufer besonders interessieren, nämlich der Preis: Während die beiden XS-Modelle je nach Ausstattung zwischen 1149 und 1649 Euro kosten, ist das iPhone XR ab 849 Euro zu haben.

Doch wo liegen die Unterschiede in der Ausstattung? Die reine Prozessor-Power rechtfertigt den Aufpreis für die XS-Modelle nicht, denn auch beim XR hat Apple den neuen Chip A12 Bionic verbaut, so dass Spiele und andere Apps ohne Ruckeln flüssig und reibungslos laufen.

Bildschirm mit LCD-Technik

Schaut man sich Filme oder Fotos auf dem iPhone XR an, wird ein Unterschied schnell sichtbar. Im XR wurde nur ein Bildschirm mit LCD-Technik verbaut. In den XS-Modellen stecken dagegen OLED-Bildschirme, die schwarze Flächen grauschleierfrei und Farben intensiver darstellen können - und obendrein auch noch mehr Details in dunklen und hellen Motivbereichen (HDR).

Die Spezifikationen des 6,1-Zoll-Bildschirms im XR sind eher unterdurchschnittlich: Das Panel erreicht eine Auflösung von 1792 mal 828 Pixel bei einer Pixeldichte von 326 ppi, deutlich weniger als beim iPhone XS (2436 mal 1125 Pixel bei 458 ppi) und dem iPhone XS Max (2688 mal 1242 Pixel bei 458 ppi). In der Praxis fällt das aber nicht auf.

Kamera mit einem Weitwinkel-Objektiv und Smart HDR

Neben den Displays machen vor allem die Kameras den Unterschied zwischen XS und XR aus. In den XS-Modellen besteht die Kamera aus zwei Objektiven, einem Weitwinkel und einem Tele. Das XR kommt wie das Pixel 3 von Google mit einem Weitwinkel aus. Ähnlich wie Google arbeitet Apple bei den Foto- und Videoaufnahmen intensiv mit Software-Intelligenz, um möglichst viele Details scharf und farbgetreu auch bei schlechtem Licht abzubilden. Apple nennt diese Funktion Smart HDR. In der Praxis ermöglicht sie zum Beispiel beeindruckende Gegenlichtaufnahmen.

Bokeh-Effekt nur für Menschen

Unterschiede im Detail gibt es beim Porträtmodus: Das XR kann tatsächlich nur Menschen so einfangen, dass der Hintergrund schön unscharf erscheint - ein Bokeh-Effekt wie bei Porträtaufnahmen von Profis. Die XS-Modelle beherrschen diesen Effekt auch, wenn Tiere oder Gegenstände als Hauptmotiv im Vordergrund stehen. Das XR meldet dann nur, dass «keine Person entdeckt» wurde. Der digitale Zoom des XR erreicht auch nicht die Qualität des optischen Zooms beim XS. Im Vergleich zum iPhone 8 nimmt das XR aber bessere Bilder auf, auch weil hier der neue, hochwertigere Bildsensor des iPhone XS mit zwölf Megapixeln zum Einsatz kommt.

Geschichtserkennung

Mit dem XR schickt Apple die Fingerabdruck-Sensoren der Vormodelle endgültig in den Ruhestand: Wie beim XS kommt die Geschichtserkennung Face-ID zum Einsatz, die zuverlässig und schnell funktioniert.

Staub- und wasserdicht

Das iPhone XR ist staub- und wasserdicht nach Norm IP67. Das Gerät kann also mindestens 30 Minuten bis zu einem Meter Tiefe vollständig in Wasser eingetaucht sein. Sollte man einmal ein Getränk über dem iPhone verschütten, empfiehlt Apple, das Smartphone unter laufendem Wasser zu reinigen und dann fünf Stunden lang zu trocknen. In dieser Zeit sollte man nicht das Ladekabel einstöpseln, sondern das Gerät bei Bedarf nur drahtlos aufladen. Das XR beherrscht nämlich die Qi-Ladetechnik wie auch die XS-Topmodelle.

Drei Speichergrößen

Das iPhone XR, das Freitag (26. Oktober) in die Läden kommt, ermöglicht einem deutlich größeren Kundenkreis den Zugang zum Apple-Ökosystem als die vor einigen Wochen vorgestellten XS-Modelle. Das iPhone XR kostet mit 64 Gigabyte (GB) Speicher 849 Euro und mit doppeltem Speicher (128 GB) 909 Euro. Für das speichermäßig größte XR-Modell mit 256 GB überspringt Apple mit 1019 Euro dann aber doch die Tausender-Schwelle. Für iPhone-Interessenten mit kleinerem Budget hält Apple die Vorgängermodelle iPhone 7 (ab 519 Euro) und iPhone 8 (ab 679 Euro) im Programm.

Veröffentlicht am:
25. 10. 2018
10:24 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Apple Bildschirme Google Pixel Smartphones iPhone
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Android Q

09.05.2019

Googles Android Q orientiert sich am iPhone

Im Herbst kommt Googles Android Q. Die neue Betriebssystem-Version bringt einige Änderungen, die unter anderem die Batterielaufzeiten von mobilen Geräten verlängern sollen. Außerdem wird es eine Innovation geben, die ers... » mehr

Galaxy S10

12.03.2019

Mit dem Galaxy S10 erklärt Samsung die Unabhängigkeit

Mit dem Galaxy S10 tritt Samsung nicht nur gegen Apples iPhone an, sondern auch gegen viele hochgerüstete Android-Smartphones chinesischer Rivalen. Herausgekommen ist ein Telefon, das möglichst alle Kundenwünsche erfülle... » mehr

Kamera des OnePlus 6T

13.11.2018

Das Smartphone OnePlus 6T im Test

Ein Fingerabdrucksensor, der direkt in den Bildschirm eingelassen ist, wirkt noch immer sehr futuristisch. Er macht das neue OnePlus 6T von einem einfach nur soliden Android-Smartphone zu etwas Besonderem. » mehr

Samsung stellt faltbares Display vor

08.11.2018

Samsung stellt Prototyp seines biegbaren Smartphones vor

Faltbare Smartphones mit biegbaren Bildschirmen, sprachgesteuert mit dem Digitalassistenten Bixby: Samsung will den Markt aufmischen, so wie einst Apple mit dem iPhone. Lassen sich App-Entwickler und Nutzer überzeugen? » mehr

Pixel-3-Kamera

15.10.2018

Google Pixel 3 und Pixel 3 XL im Test

Bei Smartphone-Käufern, die das Android-Betriebssystem in Reinkultur haben möchten, sind die Pixel-Handys von Google populär. Nun kommen zwei Varianten der dritten Pixel-Generation auf den Markt, die noch mehr künstliche... » mehr

«Move to iOS»-App

03.01.2019

Von Android auf iOS umsteigen

Es gibt sie, die Nutzer, die von Android zu iOS wechseln. Apple hat für solche Neukunden sogar eine App im Angebot, die den Umzug recht bequem macht. Doch bei einigen Daten stellt der Wechsel zum neuen Betriebssystem Nut... » mehr

Autor

dpa

Kontakt zur Redaktion

Veröffentlicht am:
25. 10. 2018
10:24 Uhr



^
Ändern Einverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".