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Über diese Extras freuen sich Wintersportler

Die Wintersportsaison steht vor der Tür. Zeit für Freizeitsportler, sich auszustatten. Die Ausrüstung ist schon komplett? Das denken Sie. Einige technische Helfer fehlen vielleicht noch.



Skitour mit Smartphone
Derart ungeschützt nimmt man sein Smartphone lieber nicht mit auf eine Skitour. Das Mobilgerät sollte in einer stoßfesten Hülle stecken.   Foto: dpa-tmn » zu den Bildern

Wer in den Winterurlaub fährt, braucht mehr als nur warme Kleidung und seine Sportgeräte im Gepäck. Manch ein Extra macht die Tage im Schnee komfortabler. Eine Übersicht:

Skitag planen:

Wie sind die Bedingungen am Berg, welche Lifte fahren? Die App «Skiinfo Ski und Schneehöhen» ist kostenlos und liefert Ski- und Snowboard-Fahrern Informationen zu mehr als 2000 Skigebieten, etwa zur Wetterlage vor Ort und ob Neuschnee gefallen ist. «Das ist die ideale App, um seinen Skitag zu planen», sagt Lisa Brack vom Portal «Chip Online». «Vor allem, wenn man schon vor Ort im Skigebiet ist und schauen möchte, wo der Schnee gerade gut ist.»

Dazu lassen sich Pistenpläne oder Webcams im Gebiet einsehen. Wie App-Entwickler Sebastian Lindemeyer erklärt, suchen sich Nutzer ihre favorisierten Resorts aus und legen in den Einstellungen fest, welche Daten sie sich auf dem Startbildschirm anzeigen lassen möchten, etwa Schneehöhe oder Windrichtung. «User können außerdem direkt von der Piste Berichte posten und Fotos hochladen», erklärt Lindemeyer.

Pistenzustand checken:

Wichtig sei eine App, die nicht nur Auskunft darüber gebe, «ob die Sonne scheint oder ob es schneit, sondern auch über den Zustand der Pisten informiert», sagt Rainer Schuldt von der «Computerbild». Hier empfehlen die Experten «Bergfex/Ski» für den Alpenraum sowie Polen, Tschechien, Slowakei und Kroatien.

Touren planen:

Über die App oder Website «Alpenvereinaktiv.com», hinter der unter anderem der Deutsche Alpenverein (DAV) steckt, sind mehr als 3000 Tourenbeschreibungen abrufbar - etwa für Ski Alpin, Langlauf oder Winterwanderungen.

Die Seite beschreibt Anfahrt und Verlauf und liefert dazu GPS-Track, Karten, Fotos, Schwierigkeitsgrad und Höhenmeter, erklärt Jochen Brune vom DAV. Die Steilheit der Hänge wird den Nutzern durch farbige Abstufungen verdeutlicht. Die Basisversion der App ist kostenlos.

Zu jeder Tour gebe es den Lawinenlagebericht der offiziellen Lawinenwarndienste, erklärt Brune weiter. Wintersportler planen etwa am Desktop ihre eigene Tour und übertragen sie dann auf die App. In der kostenpflichtigen Pro-Version sind die Touren auf dem Smartphone auch ohne Mobilfunknetz verfügbar. Die App lässt sich Brune zufolge wie ein digitales Tagebuch nutzen; sie zeichnet die Tour und Höhenmeter auf oder ordnet Fotos den jeweiligen Orten zu.

Smartphone schützen:

Auf der Piste schützt man sein Smartphone lieber mit einer stoßfesten Hülle. Lisa Brack empfiehlt eine Neoprentasche gegen Nässe. Außerdem wichtig: Das Smartphone immer nah am Körper tragen, zum Beispiel in der Brusttasche der Skijacke, um es warm zu halten. Denn die Akkukapazität nimmt mit sinkender Temperatur rapide ab.

Strom sparen und nachladen:

Um den Ladestand des Akkus auf möglichst hohem Niveau zu halten, kann man das Smartphone in den Flugmodus versetzen - wenn man gerade kein Internet braucht und keinen Anruf erwartet. Zudem empfiehlt Brack, eine zusätzliche Stromquelle mitzunehmen: «Am besten hat man eine kleine Powerbank dabei. 5000 Milliamperestunden reichen.»

Platzprobleme sollte es nicht geben: Aktuelle Powerbank-Modelle sind laut Rainer Schuldt nicht größer als eine Zigarettenschachtel, wiegen nicht viel und laden das Smartphone mehrfach wieder auf.

E-Kleidung wärmt:

Wie aber das Smartphone bedienen mit dicken behandschuhten Fingern? Hier empfehlen sich Handschuhe mit einer speziellen Beschichtung an den Kuppen. So lässt sich das Handy gut bedienen - und die Hände bleiben dennoch warm. Beheizbare Skischuhe, Socken oder Einlegesohlen machen den Wintersport noch angenehmer.

Auch Westen sind mit Heiz-Akku erhältlich und lassen sich via Bluetooth per Smartphone regeln, erklärt Beate Hitzler vom Magazin «Ski & Berge» des Deutschen Skiverbands (DSV). Eine Powerbank verhindert auch hier, dass der Akku unterwegs schlappmacht.

Für weniger empfehlenswert hält Rainer Schuldt beheizbare Winterjacken, in denen zum Beispiel Heizdrähte eingewebt sind. «Die Technik ist nicht ausgereift, daher sollte man hier zum bewährten Skianzug greifen.»

Veröffentlicht am:
16. 12. 2019
11:29 Uhr

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Autor

dpa

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Veröffentlicht am:
16. 12. 2019
11:29 Uhr



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