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Achtung, Raute!

Unter #MeToo haben sich bereits Zehntausende Frauen im Internet als Opfer sexueller Übergriffe zu erkennen gegeben. Von Hashtags, die Schlagzeilen machten.



 

#JeSuisCharlie

Mit Hilfe von Hashtags wie dem berühmten
#JeSuisCharlie drückt die internationale Netzgemeinde ihre Solidarität aus. "Ich bin Charlie" schrieben Menschen überall auf der Welt, nachdem im Januar 2015 der Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris verübt wurde.

#aufschrei

Für einen Aufschrei sorgte 2013 ein Zitat von Rainer Brüderle im Porträt einer Journalistin über den FDP-Spitzenpolitiker: "Sie könnten ein Dirndl auch ausfüllen." Die Feministin Anne Wizorek fordert danach mit dem Hashtag auf, öffentlich über Erfahrungen mit Sexismus zu reden.

#RefugeesWelcome

Zu einer Willkommenskultur für Geflüchtete in Deutschland warb dieser Hashtag. Jene, die das anders sahen, machten den Hashtag in der abgewandelten Form #RefugeesNotWelcome bekannt. Häufig auch zu sehen als Aufkleber im öffentlichen Raum.

#IceBucketChallange

Erinnern Sie sich noch? 2014 machten Tausende Menschen weltweit unter dem Hashtag #IceBucketChallange auf ALS aufmerksam. Sie schütteten sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf und warben dafür, Geld für die Erforschung der Nervenkrankheit zu sammeln.

#OffeneTuer

Im Juli 2016 schoss ein Mann vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München um sich. Da der Täter nicht gestellt werden konnte, herrschte Panik; viele Menschen kamen nicht nach Hause. Für sie öffneten andere Münchner ihre Tür – die Einladung kam per Hashtag.

#FreeDeniz

Seit Januar sitzt der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel in der Türkei in Haft. Ihm wird Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Für seine Freilassung machen sich Menschen hierzulande unter dem Hashtag #FreeDeniz stark.

#BlackLivesMatter

Im Februar 2012 erschießt der Latino George Zimmerman einen 17-jährigen afroamerikanischen Schüler. Obwohl keinerlei Bedrohung bestand, wird Zimmermann freigesprochen. #BlackLivesMatter (schwarze Leben zählen) empörten sich Menschen nicht nur in den USA.

#covfefe

Was US-Präsident Donald Trump der Welt mit diesem Wort sagen wollte, ist auch nach fast einem halben Jahr rätselhaft. Trump verwendete "covfefe" im Mai in einem Tweet auf Twitter, in dem er sich über die angeblich andauernden negativen Nachrichten der Presse beschwert.

 

Neues aus dem Netz
Die kostenlose "WarnWetter-App" des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Smartphone verstößt nach einer Gerichtsentscheidung gegen das Wettbewerbsrecht. Die seit 2015 angebotene App verbreite nicht nur amtliche Warnungen, sondern informiere umfassend über das Wetter, entschied das Landgericht Bonn am Mittwoch (Az.: 16 O 21/16). Deshalb müsse der DWD nach den gesetzlichen Grundlagen eine Vergütung verlangen.
Geklagt hatte ein privater Wetteranbieter aus Bonn, der für seine App Geld verlangt oder Werbung einspielt. Er sieht in dem kostenlosen Konkurrenzangebot des öffentlichen DWD eine steuerfinanzierte Wettbewerbsverzerrung. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.
Ein DWD-Sprecher wollte sich zu Konsequenzen aus dem Urteil zunächst nicht äußern. Zunächst müsse die vollständige Urteilsbegründung abgewartet werden. Jedenfalls verfolge der DWD mit der App als Behörde keine kommerziellen Ziele, betonte er. Es gehe darum, Hintergründe zu Wetterwarnungen über ein zeitgemäßes Medium zu verbreiten, das Menschen wirklich erreiche. So bekämen die Bürger die nötigen Informationen, um Wetterwarnungen realistisch einzuschätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am:
17. 11. 2017
14:30 Uhr

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Autor

Susann Winkel

dpa

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Veröffentlicht am:
17. 11. 2017
14:30 Uhr



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