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Tunesien hofft auf mehr Touristen

Nach schweren Terroranschlägen mieden viele Urlauber Tunesien. Im vergangenen Jahr kamen besonders wenig deutsche Gäste. Die Wende soll nun der Sommer 2017 bringen. Die Reiseveranstalter sind vorsichtig optimistisch.



Urlaubsland Tunesien
Tunesien hat nach wie vor mit den Folgen von Terroranschlägen zu kämpfen. Für den Tourismus gibt es jedoch wieder einen leichten Hoffnungsschimmer. Foto: Philipp Laage/dpa-tmn  

Tunesien hatte im vergangenen Jahr einen starken Einbruch des Tourismus zu verkraften. Nun hofft das nordafrikanische Land wieder auf wachsende Urlauberzahlen.

Tunesien zählte 2016 insgesamt 129 085 Einreisen aus Deutschland, im Jahr zuvor waren es noch 218 403 - ein Minus von 41 Prozent, wie das tunesische Fremdenverkehrsamt auf der Reisemesse ITB  (8. bis 12. März) in Berlin mitteilte. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 - also vor dem sogenannten Arabischen Frühling - kamen 458 631 deutsche Besucher.

Der letzte Einbruch der Gästezahlen folgte auf Anschläge in Tunis und Port El-Kantaoui 2015 mit vielen Toten. Seitdem gab es keine Anschläge auf Urlauber mehr. «Wir sind ein sicheres Land», sagte der Botschafter Tunesiens in Berlin, Elyes Kasri. Man habe merkliche Fortschritte erzielt, was die Sicherheit angeht.

Die großen deutschen Reiseveranstalter berichten von mehr Tunesien-Buchungen für den Sommer 2017 als im Vorjahr. Tui beobachtet derzeit eine «allmähliche Erholung» und rechnet damit, dass die Nachfrage weiter anzieht. Die Buchungen seien gut im Plus. Tui fliegt im Sommer wieder mit zwei Vollcharter-Maschinen von Tunisair auf die Ferieninsel Djerba. Auch Thomas Cook und Neckermann sprechen von einer «positiven Buchungsentwicklung».

FTI verzeichnet nach eigenen Angaben schon seit August 2016 eine kontinuierlich wachsende Nachfrage nach Tunesien-Reisen. Vor allem der Sommer 2017 werde gut gebucht - das Plus sei zweistellig im Vergleich zum Sommer 2016. Auch Alltours sieht einen Aufwärtstrend. Etwas weniger optimistisch äußert sich DER Touristik: Die Buchungen seien weiterhin «eher zurückhaltend».

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dpa

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Veröffentlicht am:
08. 03. 2017
15:05 Uhr

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08. 03. 2017
15:05 Uhr



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