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Kaum Beeinträchtigungen für Malediven-Reisende

Wegen politischer Unruhen wurde auf den Malediven der Ausnahmezustand ausgerufen. Das habe aber keine Auswirkungen für Urlauber, teilt die Regierung mit. Das Auswärtige Amt rät allerdings von einigen Ausflügen ab.



Strand auf den Malediven
Wegen politischer Unruhen herrscht auf den Malediven der Ausnahmezustand. Reisende verzichten besser auf einen Besuch der Hauptstadt Malé.   Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

Für Malediven-Urlauber hat der dort herrschende Ausnahmezustand nach Angaben der Regierung keine Auswirkungen. Das Leben in dem Inselstaat im Indischen Ozean gehe normal weiter, teilte das Außenministerium am Mittwoch (7. Februar) mit.

«Der Ausnahmezustand befasst sich mit einigen internen Aspekten der Staatsführung und betrifft größtenteils die Hauptstadt-Insel Malé, und nicht die Touristen-Resorts, die Touristen-Inseln und den Tourismus im Allgemeinen», hieß es. Internationale Partner seien eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der sicheren Situation zu machen.

Malediven-Reisende müssen auch nach den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes kaum mit Einschränkungen rechnen. Einige Ausflüge fallen allerdings aus. «Die Beeinträchtigungen beschränken sich auf die Hauptstadt Malé», sagt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV). «Nur ganz wenige Gäste halten sich in der Regel in der Hauptstadt auf. Die Allermeisten fahren oder fliegen nach der Landung direkt weiter in die Resorts auf den Inseln.» Die Transfers per Boot oder Flugzeug fänden ohne Einschränkungen statt.

Ausflüge in die Hauptstadt seien allerdings abgesagt worden - etwa bei TUI. «Unsere Gäste befinden sich ausschließlich auf den Urlaubsinseln und bekommen von der Situation auf Malé nichts mit», sagte eine Sprecherin.

DER Touristik hat ebenfalls Ausflüge nach Malé abgesagt. Die meisten Urlauber ziehe es aber in die Resorts und nicht in die Hauptstadt. Wer aber trotzdem eine Reise nach Malé gebucht hat, kann nach Angaben einer Sprecherin bei einer Anreise bis zum 20. Februar kostenlos umbuchen oder stornieren.

Die Gäste von Thomas Cook halten sich einer Sprecherin zufolge nicht in Malé auf. Der Reiseveranstalter bietet dorthin auch keine Ausflüge an. Bei der Reiseleitung könnten sich Gäste jederzeit über die aktuelle Lage informieren. Darüber hinaus soll es in den Resorts Aushänge mit Informationen des Auswärtigen Amtes geben.

Nach Unruhen in Malé hat das Auswärtige Amt am Dienstag (6. Februar) seine Reisehinweise aktualisiert. Es rät von Reisen in die Hauptstadt der Malediven ab.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
07. 02. 2018
15:05 Uhr

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