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Auswärtiges Amt rät vorerst von Reisen nach Lombok ab

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesische Ferieninsel Lombok und den Gili-Inseln werden Urlauber zur Sicherheit evakuiert. Zugleich rät das Auswärtige Amt von Reisen dorthin derzeit vorerst ab.



Zerstörungen auf Lombok
Vom Erdbeben beschädigte Häuser im Norden der Insel Lombok.   Foto: Sidik Hutomo/AP

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok rät das Auswärtige Amt (AA) vorerst von nicht erforderlichen Reisen dorthin ab. Auch für die benachbarten Gili-Inseln gilt der Hinweis.

Als Grund nennt das Amt in seinen aktualisierten Reisehinweisen für das asiatische Land die noch nicht absehbaren Schäden und die beeinträchtigte Infrastruktur. Es sei weiterhin mit Nachbeben zu rechnen.

Die indonesischen Behörden seien dabei, Menschen von den drei Gili-Inseln zu evakuieren. Bei der Ausreise von Lombok sei wegen der begrenzten Kapazitäten Geduld nötig.

Auch Reiseveranstalter Tui evakuiert seine derzeit 51 deutschen Gäste in der Region Lombok sowie den Inseln Gili Trawangan und Gili Meno. Kunden, die bis einschließlich 31. August eine Reise dorthin geplant haben, können gebührenfrei umbuchen oder stornieren, teilte das Unternehmen mit.

Touristen in dem betroffenen Gebiet sollten die Entwicklung in den lokalen Medien verfolgen und Anweisungen der Behörden unbedingt folgen, rät das AA weiter. Sie sollten an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten lassen, beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen möglichst meiden.

In Indonesien ereignen sich Erdbeben regelmäßig, aktuell sind auch mehrere Vulkane aktiv. Reisende müssen daher laut dem AA jederzeit mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr rechnen. Für solche Fälle sollte man Bargeld und Kreditkarten sowie benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitführen.

Menschen mit Indonesien-Reiseplänen rät das AA dringend, sich in die Krisenvorsorgeliste des Ministeriums einzutragen. Diese dient dazu, dass sich deutsche Auslandsvertretungen in Ausnahmesituationen schnell mit Reisenden in Verbindung setzen können. Die elektronische Registrierung ist eine freiwillige Maßnahme und online möglich.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 08. 2018
17:12 Uhr

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17:12 Uhr



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