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Langes Wochenende dürfte Autobahnen füllen

Regionale Feiertage verlängern das Wochenende, auch das Ende der Herbstferien in einigen Bundesländern kann den Verkehrsfluss auf den Fernstraßen zum Monatswechsel stören. Drohen deshalb lange Staus?



Volle Straßen erwartet
Es wird erwartet, dass sich die Fernstraßen bereits vom Mittwochmittag an füllen werden. Der Reformationstag und Allerheiligen verlängern in vielen Bundesländern das Wochenende.   Foto: Markus Scholz/dpa

Zum Start in den November werden sich Reisende auf den deutschen Autobahnen mancherorts in Geduld üben müssen.

Das Wochenende beginnt für viele bereits am Donnerstag (31. Oktober), denn der Reformationstag ist in neun Ländern im Norden und Osten Deutschlands ein Feiertag. Ein Brückentag am 1. November kann hier für ein viertägiges Wochenende sorgen. Im Westen und Süden bringt der Feiertag Allerheiligen am Freitag ein Drei-Tage-Wochenende mit sich.

Daher dürften sich nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) die Fernstraßen bereits vom Mittwochmittag an füllen. Dies gilt vor allem rund um die Ballungsräume Hamburg, Hannover, Dresden und Leipzig. Am Donnerstag wiederholt sich dies in den südlichen und westlichen Ländern. Dafür dürfte es am Freitag insgesamt eher ruhiger zugehen.

Auch der ADAC sieht durch die zwei Feiertage den Berufsverkehr etwas entzerrt. Insgesamt erwartet der Autoclub vielerorts eine «weitgehend freie Fahrt» und keine «Dauerstaus».

Am Sonntag kann es schon mal eng werden

Als «mittelmäßig» schätzt dagegen der ACE das Risiko für Stillstand ein und rechnet am Samstag auf den süddeutschen Autobahnen mit vielen Rückreisenden - denn in Bayern und Baden-Württemberg enden die Herbstferien. Bundesweit hohe Staugefahr prognostiziert der ACE für Sonntag vom frühen Nachmittag bis in den Abend hinein.

Der ADAC macht die Verkehrsteilnehmer außerdem auf die Gefahren des Herbstwetters aufmerksam: Überfrierende Nässe, Schnee und plötzlich auftretender Nebel seien nun jederzeit möglich.

Autofahrer müssen laut den Experten in den Großräumen Hamburg, Rhein-Ruhr, Stuttgart und München sowie auf den folgenden Strecken besonders mit Behinderungen oder Staus rechnen. Wenn nicht anders angegeben, dann in beiden Richtungen:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg- Lübeck
A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund - Oberhausen
A 3 Arnheim - Oberhausen - Köln - Frankfurt/Main - Würzburg; beide Richtungen und Passau - Würzburg
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden; in östlicher Richtung
A 5 Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg und Hamburg - Flensburg; in nördlicher Richtung
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - München - Salzburg
A 9 München - Nürnberg - Berlin; in nördlicher Richtung
A 10 Berliner Ring
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
A 93 Kiefersfelden - Rosenheim
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 Lindau - München
A 99 Umfahrung München

Für die Transitrouten in Österreich und in der Schweiz rechnet der ACE in beiden Richtungen mit einem höheren Verkehrsaufkommen, besonders aufgrund des Rückreiseverkehrs am Sonntag. Dadurch könne es zu Verzögerungen und Staus kommen. Der ADAC sieht die Lage im benachbarten Ausland aber insgesamt «entspannt».

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 10. 2019
10:04 Uhr

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dpa

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29. 10. 2019
10:04 Uhr



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