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Von Mauritius bis Weihnachtsinsel: Traumziel Indischer Ozean

Unter einer Kokospalme am weißen Sandstrand fläzen, mit Walhaien schwimmen oder einen Vulkan besteigen: Das alles geht am Indischen Ozean. Wo man was am besten macht, hängt vom Budget ab - und von den eigenen Ansprüchen. Eine Auswahlhilfe für Einsteiger.



Türkises Meer
Die Kokosinseln gehören politisch zu Australien und bieten türkises Meer wie aus dem Bilderbuch - als Reiseziele sind die Eilande absolut exotisch.   Foto: Cocos Keeling Islands Tourism Association/dpa-tmn » zu den Bildern

Es ist das kleinste der drei Weltmeere, bietet aber eine große Auswahl an Reisezielen. Vulkaninseln, unzählige weiße Sandstrände, Korallenriffe und einmalige Tier- und Pflanzenwelten: Das alles finden Touristen im Indischen Ozean.

Zu den beliebtesten Zielen gehören die Malediven und Seychellen, Mauritius und Sri Lanka. Und es gibt abgeschiedene Inselreiche. Ein Überblick über die schönsten Reiseziele - und für wen sie sich eignen:

Malediven und Seychellen: Symbole für Trauminseln

Die beiden Inselstaaten sind der Inbegriff vom Strandparadies mit türkisblauen, warmen Lagunen vor einsamen, weißen Sandbuchten mit Kokospalmen. «Die Seychellen sind besser, wenn man Land und Leute kennenlernen will», findet Dominik Därr, der beim Reisveranstalter Trauminsel Reisen arbeitet. Ausflüge zu Teeplantagen, botanischen Gärten, Märkten oder Häfen sind möglich.

Auf den Malediven bleibt man dagegen eher unter sich. Oft beschränkt sich der Urlaub auf das Resort. «Es gibt Inseln, wo viele Deutsche oder Araber sind, Schnorchelinseln oder mit gutem Spa-Angebot», sagt Därr. Je nach Entfernung ist ein Kurztrip zu benachbarten Inseln möglich. Sowohl die Malediven als auch die Seychellen sind vorwiegend ein Ziel für Menschen mit einer üppigen Reisekasse.

Nicht nur für Honeymooner: Mauritius und La Réunion

Mauritius bildet mit dem französischen Überseedepartment La Réunion die östlich von Madagaskar gelegene Inselgruppe der Maskarenen. Mauritius ist für seine Strände, Luxus- und Wellnesshotels sowie schönen Tauchreviere bekannt. Die Insel ist fast vollständig von Korallenriffen umgeben. La Réunion punktet mit viel ursprünglicher, bergiger Natur. Fast die Hälfte der Insel ist Weltnaturerbe, einige Gebiete sind durch einen Nationalpark geschützt und hat neben erloschenen auch einen aktiven Vulkan.

«Mauritius eignet sich besonders für Strand- und Kultururlaub, La Réunion für Naturliebhaber und Aktivurlauber», sagt der Autor Wolfgang Rössig, der über die Inseln einen Reiseführer geschrieben hat. Beide Inseln sind ebenfalls relativ teuer.

Madagaskar: Abenteuer mit Lemuren

Die Insel ist größer als Deutschland und bietet sich vor allem für Urlauber an, die es gerne etwas abenteuerlicher haben. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie Lemuren, Baobabs und Affenbrotbäume kommen nur hier vor. «Ein Riesenland, das von Bergen über Kultur bis zu Stränden viele Möglichkeiten bietet, Urlaub zu machen», fasst Därr zusammen. Die Hotellerie sei nicht so perfekt wie anderswo. Dafür ist Madagaskar kein Massenziel, auch wegen negativer Schlagzeilen: Zuletzt ist dort wieder die Pest ausgebrochen.

Sri Lanka: Zwischen Tee und tollen Stränden

Grüne Hochebenen, Teeplantagen, palmengesäumte Sandstrände und eine artenreiche Tierwelt: Die am Fuße Indiens gelegene Insel bietet Urlaubern jede Menge Abwechslung auf kleiner Fläche. Elefanten und Leoparden findet man hier ebenso wie buddhistische und hinduistische Tempelanlagen und Paläste. Mit dem Zug oder einem Mietauto samt Fahrer lässt sich die Insel von der Küstenregion bis hinauf zu den Hochplateaus im Landesinneren erkunden.

Kleine Exoten: Jenseits von Massentourismus

Neben den Hauptreisezielen gibt es auch viele kleine, abgelegene Inselparadiese wie die zu Indien gehörenden Andamanen und Nikobaren oder die Komoren. Echte Exoten sind die australischen Kokosinseln und die Weihnachtsinsel. Letztere ist wegen der dortigen Krabbenwanderung berühmt und bietet wie die Kokosinseln hervorragende Tauchgebiete und Abgeschiedenheit. «Auf beiden Inseln gibt es nur einen Geldautomaten, und der funktioniert manchmal auch nicht», berichtet Inka van Baal, Produktmanagerin für Australien bei Best of Travel Group.

Veröffentlicht am:
26. 12. 2017
04:57 Uhr

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Autor

dpa

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Veröffentlicht am:
26. 12. 2017
04:57 Uhr



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