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Das ist rund um den Bachelor-Abschluss zu beachten

Plötzlich ist es da: Das letzte Semester des Studiums. Gerade war man noch eines der Uniküken, nun steht der Abschluss kurz bevor. Im Vordergrund steht jetzt die Bachelorarbeit. Aber was ist, wenn das Zeugnis bei der Bewerbungsfrist für den Master noch nicht da ist?



Herausfordernde Abschlussphase
Die Abschlussphase im Studium kann ganz schön stressig sein. Wer nun keine Zeit mehr hat zu jobben, kann die oft zinsfreien Abschlussdarlehen vom Studentenwerk nutzen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn  

Das Ende des Studiums kommt für viele Studenten schneller, als ihnen lieb ist. Antworten auf wichtige organisatorische Fragen zur Studienabschlussphase.

Welche finanziellen Hilfen gibt es?

Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann bis zum Ende der Regelstudienzeit Bafög erhalten. Beim Bachelor liegt sie normalerweise bei sechs Semestern. Die Zahlung der Förderung erfolgt bis einschließlich des Monats, in dem das Gesamtergebnis des Studiums bekanntgegeben wird.

Eine weitere Möglichkeit sind die Darlehenskassen der Studentenwerke, sagt Bernhard Börsel vom Deutschen Studentenwerk (DSW). Beinahe alle Studentenwerke bieten diese Hilfe in finanziellen Notlagen an. Die Höhe des Darlehens richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Anders als beim Bafög muss der Absolvent später den gesamten Betrag zurückzahlen. Ob und in welcher Höhe mit Zinsen zu rechnen ist, hängt von der jeweiligen Kasse ab.

Wann bekommen Studenten ihr Zeugnis?

An den meisten Hochschulen gibt es für die Zeugnisausgabe keinen fixen Termin. «Wenn alle erforderlichen Leistungen absolviert und bewertet sind, habe ich einen Anspruch darauf, dass mir ein Zeugnis ausgestellt wird», erklärt der Kölner Rechtsanwalt Philipp Verenkotte. Dabei regelt die Prüfungsordnung, bis wann der Student das Zeugnis nach Erbringung der letzten Leistung spätestens erhalten muss. «In der Regel sind es ein paar Wochen», sagt Verenkotte. Dann muss der Student das Zeugnis entweder selbst abholen, oder es wird ihm zugeschickt.

Ist eine Bewerbung für den Master ohne Bachelorzeugnis möglich?

Um sich für einen Master bewerben zu können, ist in aller Regel ein abgeschlossenes Bachelorstudium nötig. Die Fristen für die Masterbewerbung hängen von der Hochschule und vom Studiengang ab. Wenn beim Ablauf der Bewerbungsfrist noch kein Bachelorzeugnis vorliegt, gibt es oft die Möglichkeit, sich stattdessen mit einem vorläufigen Zeugnis zu bewerben, erklärt Verenkotte. Dieses können Studenten in Form einer Leistungsübersicht beim zuständigen Prüfungsamt beantragen.

Wird der Student zum Masterstudiengang zugelassen, passiert das unter der Bedingung, dass er innerhalb eines bestimmten Zeitraums den erfolgreichen Bachelorabschluss nachweisen muss.

Wie bleibe ich mit der Uni in Verbindung?

An den meisten Hochschulen gibt es Alumni-Organisationen, über die Absolventen mit ihrer Alma Mater in Kontakt bleiben können. Ein Alumni-Netzwerk ist wie eine Art Service-Netzwerk, erklärt Christian Kramberg vom Verband der Alumni-Organisationen im deutschsprachigen Raum. Neben der Möglichkeit zur Teilnahme an Wissenschaft und Forschung gehe es auch darum, Kontakte zu anderen Ehemaligen zu knüpfen oder aufrechtzuerhalten, sowohl regional als auch international.

Auch diejenigen, die noch im Studium sind, können von den Alumni-Netzwerken der Hochschule profitieren. Viele Alumni-Organisationen bieten Studenten durch Mentoring-Programme die Möglichkeit, mit Ehemaligen in Kontakt zu kommen, die nun im Berufsleben stehen.

Veröffentlicht am:
13. 02. 2017
05:15 Uhr

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dpa

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13. 02. 2017
05:15 Uhr



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