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Wenn das Osterfeuer für Tiere zur Todesfalle wird

Aufgeschichtetes Holz eignet sich für viele Kleintiere als perfekter Unterschlupf und zieht Waldbewohner aus allen Richtungen an. Um die Tiere vor dem sicheren Tod zu bewahren, sollte das Holz einmal umgestapelt werden.



Todesfalle Osterfeuer
Vor dem Anzünden eines Osterfeuers sollte man die Igel, Vögel oder Waldeidechsen retten, die sich eventuell unter dem Holz verstecken.   Foto: Boris Roessler

Aufgeschichtete Holz- und Reisighaufen deuten vielerorts auf geplante Osterfeuer hin. Doch vor dem Anzünden sollte an Igel, Vögel oder Waldeidechsen gedacht werden, die sich dort eventuell versteckt oder Brutplätze eingerichtet haben.

Die Osterfeuer könnten für sie zur Todesfalle und zum Scheiterhaufen werden, warnt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Auf jeden Fall sollte das Brennmaterial vor dem Feuer nochmals umgeschichtet werden. Das rettet nicht nur Vögeln und Igeln das Leben, sondern auch nützlichen Insekten, raten die LBV-Experten. Wenn ein Umschichten nicht möglich ist, sollten vorher die untersten 50 Zentimeter kurz mit einem Gartenschlauch gewässert werden.

Je lockerer das Material die ersten 30 bis 50 Zentimeter aufgeschichtet ist, umso unattraktiver sei der Haufen als Versteck für Wildtiere. Faustregel: Durch die untersten 50 Zentimeter sollte man hindurchschauen können.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
15. 04. 2019
14:59 Uhr

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Holz Kleintiere Tiere und Tierwelt Vogelschutz Vögel Wildtiere
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