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Wildkätzchen nicht mitnehmen

Junge Wildkatzen sehen ihren häuslichen Verwandten zum Verwechseln ähnlich. Anfassen oder mitnehmen sollte man sie aber nicht - denn meist ist für sie schon gut gesorgt.



Nicht mit nach Hause nehmen
Gerade junge Wildkatzen sehen Hauskätzchen zum Verwechseln ähnlich.   Foto: Thomas Stephan/BUND

Sie sind grau getigert und werden oft für Nachwuchs von verwilderten Hauskatzen gehalten. Besonders junge Wildkatzen sehen Hauskatzen zum Verwechseln ähnlich, erklären die Wildtierexperten vom BUND.

Spaziergänger und Wanderer sollten Wildkätzchen aber nicht anfassen oder gar mitnehmen, auch wenn die Tiere scheinbar allein und mutterlos sind. In der Regel ist das Muttertier nicht weit weg, gerade kurz auf Mäusejagd oder versteckt sich in unmittelbarer Nähe.

Die Naturschützer raten, die Tiere nur aus großer Entfernung zu beobachten. Zudem sei die Haltung von Wildkatzen in Privathaushalten verboten. Mitgenommene Tiere landen oft in Schutzstationen. Doch Auswilderungen zurück in die freie Natur klappen sehr selten.

Die Wildkatze ist vor allem in Mittel- und Südwestdeutschland beheimatet. Vermehrte Meldungen gibt es aber auch aus Bayern und Sachsen.

Ältere Tiere sind an einem kräftigen Körperbau zu erkennen und daran, dass ihre Fellzeichnung zunehmend verblasst. Typisch ist auch ein buschiger Schwanz mit stumpfer, schwarzer Spitze.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
22. 04. 2019
05:08 Uhr

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Naturschützer Tiere und Tierwelt Wildkatzen
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