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So kommen Sittiche und Papageien sicher ins neue Zuhause

Papageien und Sittiche im Haus bringen viel Farbe und Gezwitscher in den Alltag. Sie in ein neues Heim zu holen, birgt aber einige Herausforderungen. Was sollten Vogelfreunde dabei beachten?



Ein Nymphensittich im Käfig
Gefiederter Hausgenosse: Wenn Tiere wie ein Nymphensittich in ein neues Zuhause gebracht werden, sollte das so geschehen, dass sie sich bei Tageslicht ausreichend an die neue Umgebung gewöhnen können.   Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn

Wenn ein Papagei oder Sittich in ein neues Zuhause gebracht wird, dann geschieht das am besten an einem Vormittag. «So kann sich der Vogel bei Tageslicht orientieren und hat mehr Zeit, um sich einzugewöhnen und zur Ruhe zu kommen», sagt Eva Olszewski, Vorsitzende des Vereins Papageienfreunde Nord. Sie vermittelt Vögel aus zweiter Hand.

Für den Transport kommt das Tier in ein sicheres Behältnis. Das kann ein kleiner Transportkäfig sein oder eine Box mit glatten Wänden, aus Edelstahl oder hartem Plastik. Keinesfalls eigne sich ein Pappkarton. «Da fräsen sich die Tiere durch», sagt Olszewski - dies gelte gerade für größere Vögel wie Graupapageien.

Unten in den Behälter kommt ein Handtuch oder Zeitungspapier. In einen Transportkäfig passen auch etwas Futter und Wasser. Wer allein im Auto fährt, kann den Behälter auf dem Rücksitz anschnallen.

Vögel nie alleine zu Hause halten

Der Käfig sollte mit einem leichten Tuch abgedeckt werden - aber so, dass ein kleines Sichtfenster bleibt, durch das man das Tier per Rückspiegel im Blick behalten kann. Um den Vogel zu beruhigen, können Tierhalter freundlich und leise reden, Lieder singen oder pfeifen.

«Ein Vogel wird nur zu einem weiteren vermittelt», sagt Eva Olszewski über ihr Engagement bei den Papageienfreunden. Einzeln gehalten würden die Tiere vereinsamen. Der Mensch könne für sie keinen Partner ersetzen.

Ist der neue Vogel gesund angekommen, sollte er aber erstmal getrennt abgestellt werden, wenn auch in Sichtweite zum schon vorhandenen Tier. Bis sich beide aneinander gewöhnt haben, kann es mehrere Wochen dauern, so Olszewski: «Man braucht Geduld und Einfühlungsvermögen.»

© dpa-infocom, dpa:200724-99-911114/2

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dpa

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Veröffentlicht am:
27. 07. 2020
07:08 Uhr

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