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Interview

Norbert Leisegang von Keimzeit: "Künstler kann man locker bestechen"

Die Band Keimzeit aus Brandenburg steht seit fast 40 Jahren für emotional tiefgreifende Songs. Wir sprachen mit Sänger und Gründungsmitglied Norbert Leisegang.



Keimzeit
  Foto: PR

Sie haben diesmal mit dem Produzenten Moses Schneider zusammengearbeitet. Man kennt ihn von Bands wie Tocotronic, AnnenMayKantereit, Fehlfarben und den Beatsteaks. Sind das Bands, mit denen Sie persönlich etwas anfangen können?
Ich verfolge seit Jahren, was die Tocotronics machen. Wir wissen natürlich, dass Moses Schneiders Spektrum sehr groß ist. Er ist für uns kein Neuling, wir kennen ihn aus dem Home Studio in Hamburg. Wir waren allerdings froh, dass er für dieses Album zugesagt hat, weil er uns auch schon mal abgesagt hat. Man braucht Moses keine Demos zuzuschicken, sondern er lädt eine Band zu einer Probe ein. Danach weiß er, ob er mit ihr arbeiten will.

Was macht den Produzenten Moses Schneider so besonders?
Moses kennt sich im Recording sehr gut aus und hat einen Stab um sich herum, um eine ganze Produktion zu stemmen. Er weiß von allem. Viel wichtiger ist aber, dass er sehr offen ist und ein Verständnis für Bands hat. Mit ihm erfährt man schnell eine menschliche Nähe, und die ist beim Aufnehmen von Musik von grundlegender Bedeutung. Wir brauchen auch jemand, der die Zügel in die Hand nehmen und Entscheidungen treffen kann.

Ist die Platte ein Wendepunkt im Oeuvre von Keimzeit oder eher Business as usual?
Es ist ein Stein im Gesamtwerk von Keimzeit. Wir nehmen seit 1989 Alben auf, das erste hieß „Irrenhaus“. Bestimmte Platten sind uns besser gelungen, andere etwas weniger. Aber letztendlich kämpfen wir immer um den Olymp. Bei „Das Schloss“ kam es uns auf Authentizität an. Es sollte zu hören sein, was wir gerade denken und fühlen. Ich bin 58 Jahre alt und es wäre fatal, wenn ich wirkte, als wäre ich 25 oder 30.

Welches konkrete Ereignis brachte Sie dazu, den Song „Nicht“ zu schreiben?
Ich habe mich bei dem Song von der Musik leiten lassen. Parallel dazu habe ich den Film „Three Billboards Outside Missouri“ gesehen. Darin gibt es ein Gespräch zwischen einem Sheriff und seiner Frau. Er sagt zu er, er wisse, dass seine Kinder gemogelt hätten. Das fand ich charmant. Diesen Faden habe ich weitergesponnen. Wir kämpfen alle um Erfolg. Und wenn wir dann den Applaus bekommen, heißt es nicht unbedingt, dass wir damit glücklich sind.

Sie haben auch ein Lied über Ihren Lieblingsakkord mit 14 auf der Gitarre geschrieben, e-Moll. Wer hat bei Ihnen das Rock-Fieber ausgelöst?
Meine Eltern kauften uns vier Geschwistern Instrumente. Ich habe anfangs Gitarrenunterricht bekommen und mir mit meiner Jugendmelancholie e-Moll als Lieblingsakkord auserkoren. Dass ich irgendwann die Rockmusik ins Herz schloss, liegt an den Beatles, den Rolling Stones und Tom Waits.
Hatten Sie auch ein Jugendidol in der DDR?
Ich bin zum Beispiel zu Engerling oder Monokel gegangen. Sehr attraktive Blues-Rock-Truppen, die an den Wochenenden oft in unserer Umgebung spielten.

Sie machen seit 39 Jahren gemeinsam mit Ihrem Bruder Hartmut Musik. Eine sehr enge Geschwisterbeziehung?
In der Tat. Am Anfang waren wir noch vier Geschwister in der Band. Später stießen Ulle Sende an der Gitarre und Matthias Opitz am Piano dazu. Geschwister sind zum einen sehr miteinander verbunden, zum anderen aber auch grundverschieden. Irgendwann ist es nicht mehr abzuwenden, dass man auf große Risse trifft und nicht mehr unbedingt zusammenarbeitet. Das Auseinandergehen ist schwieriger als der Beschluss, etwas zusammen zu machen. Mittlerweile sind mein Bruder Hartmut und ich übrig geblieben. Aber Andreas Sperling ist jetzt auch schon seit 25 Jahren in der Band.

Der Song „Actionkalle“ ist aus Ihren Beobachtungen während eines Klassentreffens entstanden. Was haben Sie dort erlebt?
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Klassentreffen, aber vor drei Jahren bin ich erstmalig auf einem gewesen. Einige hatten sich so verändert, dass ich sie nicht wiedererkannt habe. Zwei in diesem Reigen hatten es zu wissenschaftlichem Ruhm gebracht, was sie gar nicht so angaben. In der Schule waren die beiden sehr spröde und eigenartig. Niemand hätte geahnt, dass sie eine Karriere hinlegen würden. Das hat mich sehr beeindruckt.

Wie waren Sie mit 14?
Ich war ein kleiner, dünner, blonder und stiller Typ und gehörte immer zum Mittelmaß. Kaum zu sehen in dieser Zeit. Ich war nicht besonders pfiffig, aber ich lief ganz gut mit. Aufgeblüht bin ich erst in meinen 20ern. Nach der Schule musste ich erst noch den Soldaten mimen. Anschließend habe ich Mathematik und Physik studiert, aber ich merkte, dass ich singen und auf die Bühne will.

Haben Sie je als Lehrer gearbeitet?
Nein. Nach dem Examen habe ich mich von der Lehrerbranche verabschiedet. Ich bin noch im selben Sommer zu der Direktorin im Oderbruch gefahren, wo ich eingesetzt werden sollte. Ich sagte ihr, dass ich die Stelle nicht antreten werde. Ich hatte daraufhin ein Disziplinarverfahren zu durchlaufen, aber das habe ich ausgesessen. Und dann kam die Wende und unterrichten war für mich nie mehr ein Thema.

Ist Ihre Art zu schreiben noch immer geprägt durch Ihre DDR-Sozialisation?
Die kann man ja nicht abstreifen. Meine Sozialisation hängt zum großen Teil mit der Gegend zusammen, in der ich groß geworden bin: Ein 300-Seelen-Dorf namens Lütte unterhalb von Bad Belzig. Ich bin gut umhegt aufgewachsen in einer Familie mit drei Geschwistern. Ich hatte eine tolle Kindheit und Jugend, Sport und Kultur waren für mich wichtig.

Und wie sieht Ihre politisch-gesellschaftliche Prägung aus?
Ich war Jungpionier und später Mitglied der FdJ. Mit 18 wurde ich nach Golm in die Kaserne geschickt. Auch das hat mich geprägt, so dass ich damals schon antimilitaristisch eingestellt war. Danach war ich sogar noch mehr Pazifist.

Keimzeit-Konzerte dauerten anfangs angeblich bis zu fünf Stunden.
Das ist richtig. Wir haben damals viele Songs gecovert, aber auch Stücke gespielt, die ich geschrieben hatte, aber nie aufgenommen wurden. Wir spielten in den Gaststätten auch nicht fünf Stunden am Stück, sondern wir machten Pausen. Für uns war das gar nicht so ungewöhnlich, weil der Auftrag einer Band in den 80ern wie folgt hieß: Ihr fangt um 19 Uhr an und um 24 Uhr seid ihr damit durch. Da wir sehr spielfreudig waren, wurden unsere Pausen immer weniger. Das hat uns am Ende eine ganze Menge gebracht.

Durften man in den Provinzgaststätten der DDR spielen, was man wollte?
Kontrolliert wurde das auch. Wir haben sogar selbst gesehen, dass im Publikum Leute von der Stasi waren. Einige IMs machten daraus gar keinen Hehl. Wir hatten nur wegen eines einzigen Songs Schwierigkeiten mit dem Kreiskulturamt bekommen. Darin ging es um die kritische Betrachtung von Kriegsspielzeug. Ansonsten hat man uns in den Gaststätten machen lassen. Wir waren auch nicht auf Krawall gebürstet. Wir wollten einfach hippiemäßig tolle Partys feiern.

Durften Sie den Song „Irrenhaus“ in der DDR öffentlich aufführen?
Schon Mitte der 80er waren die politischen Bandagen auf dem Land nicht mehr so straff. Ende der 70er gab es viel strengere Vorgaben. Tanz- und Unterhaltungsmusiker hatten zum Beispiel keine langen Haare zu tragen. Songs wie „Irrenhaus“, „Hofnarr“ oder „Ratten“ hätte man natürlich als gesellschaftsfeindlich auslegen können, aber das hat man Mitte der 80er in unserem Fall nicht mehr getan.

Haben Sie Ihre Stasi-Akten eingesehen?
Ich habe es bislang nicht getan. Einige IMs um mich herum kannte ich sogar persönlich. Was auch immer die ausplauderten, war mir irgendwie egal. Ich hatte bisher noch keine große Motivation, mir meine Akten anzuschauen. Man muss sich dann ja auch damit beschäftigen. Vielleicht mache ich das, wenn ich mal Zeit habe.
 
Alle wichtigen gegenwärtigen künstlerischen Impulse, alles, was neu, spannend, aufregend oder innovativ ist, kommt von Hip-Hop. Ist Rock einfach aus der Zeit gefallen, weil die Zeit, in der wir leben, eine Zeit ist, die keine Subversion mehr braucht?
Ich sehe das ziemlich undramatisch. Man hat vor 20 Jahren schon gesagt: „Rock’n‚Roll is dead“. Da ist tatsächlich etwas dran, weil Rock’n‚Roll auch immer mal ein Stück einschläft. Die jugendlichen Helden des Genres werden älter und verraten hin und wieder den Rock’n‚Roll des Geldes wegen. Aber dann gibt es plötzlich wieder tolle junge Bands oder innovative Hip-Hop-Künstler. Letztendlich ist es ein ständiges Gebären und Sterben der Genre. Ich freue mich allerdings immer, wenn ich einen tollen Beitrag aus den Genres Rock, Hip-Hop oder Chansons höre. Ich frage mich dann eher, ob man überhaupt noch ein ganzes Album von einem Künstler braucht. Mittlerweile bedienen sich ja alle aus der Bibliothek Spotify und stellen sich eine Playlist zusammen.

Wenn es sich um ein Album wie „Das Schloss“ handelt, würden viele Keimzeit-Fans diese Frage wahrscheinlich mit Ja beantworten.
Wir haben auch mit Moses Schneider darüber gesprochen. Er arbeitet mit vielen Künstlern zusammen, die teilweise nur eine Handvoll Songs am Stück herausgeben. Und dazu wird auf YouTube ein Film gezeigt. Er sagte, alles sei möglich. Die jungen Künstler, die nur scheibchenweise etwas rauswerfen, haben auch ihren Weg gefunden. Und zu Keimzeit sagte er, wir hätten immer schon Alben gemacht. Davon sollten wir nicht abgehen. Dieser Rhythmus, alle zwei, drei Jahre eine neue Langspielplatte zu machen, ist für mich wie ein- und ausatmen.

Woran merken Sie, dass Sie reifer und weiser geworden sind?
An vielen Einstellungen. Ich merke auf jeden Fall, dass wir zu einem gefestigten und reifen Team von zwölf bis 14 Leuten geworden sind. Das musste erstmal organisch wachsen. Mit 25 bin ich noch mit einem Lötkolben auf der Bühne herumgerannt, und mein Bruder Hartmut hat sich ums Management gekümmert. Dieses wirre Handeln von allen, die damals auf der Bühne waren, hat sich heute mehr geordnet, und wir sind zu einem professionellen Arbeitsteam geworden. Mittlerweile haben wir sogar eine eigene Plattenfirma.

Die Musik, die sich heutzutage in den Charts tummelt, klingt größtenteils sehr angepasst. Gab es in der DDR viele rebellische Künstler oder waren alle angepasst?
Was ist angepasst? Ich selber bin sehr angepasst, was zum Beispiel das Ästhetische betrifft. Ich höre mir Platten von Bon Iver an und versuche viel zu imitieren. Aber Sie meinen wahrscheinlich gesellschaftliche oder politische Anpassung. In den 80ern gab es in der DDR zwei Kategorien: einerseits junge aufmüpfige und eigenständige Bands wie die Skeptiker, Sandow, Dekadent und Die Art. Die waren eigenständig und staatlich unbeeinflusst. Und es gab die große Riege: Silly, City, Puhdys, Karat. Die mussten sich schon in den 70ern mit dem Staat rumschlagen. Sie hatten ihre Schubladen gefunden und durften hin und wieder ins nicht sozialistische Ausland reisen. Junge Bands meinten, die Älteren hätten sich beim Staat eingeschleimt und seien angepasst. Aber mit dem Angepasstsein bin ich vorsichtig.

Wieso?
Ich merke, dass Musiker grundsätzlich angepasst sind. Sie richten sich zu 99,9 Prozent nach den Honoraren, die sie bekommen. Künstler kann man locker bestechen. Weil wir unseren Kühlschrank füllen müssen. Und wenn es da eng wird, rückt man schnell von seinen Idealen ab.

Welches sind Ihre Ideale?
Meine Ideale sind, dass ich frei schreiben und tun kann, was ich will. Wenn ich allerdings merke, ich muss aus der Wohnung raus, weil ich die Miete nicht mehr auftreiben kann, spiele ich auch schon mal für eine Firma. Ich hatte jüngst ein Angebot von einer deutschen Lebensmittelfirma. Ich sollte „Kling Klang“ für einen Werbejingle noch einmal einsingen. Statt Erdnusschips sollte ich Erdnussflips singen, weil das ihr Produkt ist. Und dafür wollten sie mich mit Geld bewerfen. Wäre ich mau gewesen, hätte ich vielleicht zugesagt. Aber grundsätzlich sieht man viele Musiker, Künstler oder Sportler in der Werbung. Angepasster als heutzutage war kaum ein Künstler in seiner Zeit.

Wie viele Freiheiten hat man als Songschreiber?
Ich habe gesellschaftskritisch keine Bringpflicht, ich kann mich bewegen, wie ich will. Ich sehe mich mehr im unterhaltenden Bereich. Die schönen Künste sollten herausgestellt werden, ohne immer gleich einen politischen Hintergrund zu haben.

Werden Sie bei Ihrer diesjährigen Tour wieder bis zu fünf Stunden spielen?
Dazu bin ich zu alt. Diese Kondition ist von uns nicht mehr aufzubringen. Unser Publikum würde es auch nicht mehr aushalten. Damals waren alle zwischen 20 und 25, heutzutage ist unser Publikum um die 40. Der Veranstaltungsmodus hat sich für uns Mitte der 90er verändert: Die Band rockt für anderthalb Stunden und danach ist das Konzert vorbei. Aber Udo Lindenberg und Wolfgang Niedecken spielen immer noch drei Stunden. Wir schaffen manchmal auch zweieinhalb, man muss bloß zusehen, dass man das Konzert dramaturgisch nicht vergeigt. Ich bin froh, dass das Live-Spielen uns immer noch Spaß macht.

Keimzeit auf Tour

Die deutsche Rockband geht auf „Das Schloss“-Tour und gastiert am 18. Oktober in den Haas-Sälen in Bamberg. Karten dafür gibt es im Ticketshop unserer Zeitung.   

 

Autor

Das Gespräch führte Olaf Neumann
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
13. 05. 2019
06:00 Uhr

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Das Gespräch führte Olaf Neumann

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13. 05. 2019
06:00 Uhr



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