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Fünf Tipps gegen die Sturzgefahr speziell von älteren Menschen

Durch Prävention Stürze vermeiden

Stürze zählen zu den häufigsten Unfällen in Deutschland. Betroffen sind vorallem ältere Menschen, denn Probleme mit dem Gleichgewicht, nachlassende Seh- oder Muskelkraft, aber auch Stolperfallen im Haushalt erhöhen die Sturzgefahr.



Zahlen und Fakten

Studien zufolge stürzen bis zu fünf Millionen deutsche Senioren pro Jahr, viele mehrfach. Etwa fünf Prozent der Betroffenen erleidet Knochenbrüche. Die dabei häufig vorkommende Oberschenkelhalsfraktur ist in 90 Prozent aller Fälle sturz bedingt. Jeder zweite Senior kann ein Jahr nach einer Schenkelhalsfraktur keine fünf Stufen mehr bewältigen, sich nicht mehr selbstständig auf die Toilette setzen oder aufstehen und keine kürzeren Spaziergänge absolvieren. Für jeden Fünften hat dies zur Folge, nicht mehr selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können und dauerhaft auf Pflege angewiesen zu sein.

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Im Badezimmer sind Senioren besonders gefährdet, denn auf feuchten Fliesen ist das Risiko
des Ausrutschens besonders hoch. djd/Supergrip Antirutsch
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Stolperfallen eliminieren

Auch wenn das Gros dieser Unfälle glimpflich und nur mit leichten Blessuren verläuft, kommt es bei fünf bis zehn Prozent der Gestürzten zu ernsthaften Verletzungen – wie der gefürchteten Oberschenkelhalsfraktur. Diese Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen sind recht einfach durchzuführen: Lose Kabel, hochstehende Teppichkanten oder Türschwellen – häufig sind es nur Kleinigkeiten, die im Alltag zu einem Sturz führen. Aber auch Räume, die mit zu vielen Möbeln vollgestellt sind, bergen für alte Menschen ein zusätzliches Unfallrisiko. Deshalb sollte die Wohnung gemeinsam mit Angehörigen oder einer Wohnberatungsstelle auf Stolperfallen oder Hindernisse überprüft und diese beseitigt werden.

Rutschgefahr ausschalten

Im Badezimmer oder WC sind Senioren besonders gefährdet, denn in Dusche, Badewanne oder auf feuchten Fliesen ist das Risiko des Ausrutschens besonders hoch. Doch mit einem einfachen Verfahren lässt sich die Trittsicherheit von Bodenfliesen, Dusch- und Badewannen auch nachträglich verbessern. Für eine Anti-Rutsch-Behandlung wird beispielsweise „SuperGrip Anti-Rutsch“ nach gründlicher Reinigung gleichmäßig auf Fliesen, Naturstein, Granit oder Emaille aufgetragen. Je nach Untergrund ist die Oberflächenstruktur in zehn bis 30 Minuten so verändert, dass sie dauerhaft mehr Rutschsicherheit bietet.

Sehstärke der Brille anpassen

Neben der Altersweitsichtigkeit können Augenkrankheiten wie eine Makuladegeneration, grauer oder grüner Star die Sehfähigkeit beeinträchtigen, so dass Hindernisse zu spät erkannt werden. Deshalb sollten die Augen in regelmäßigen Abständen überprüft und die Sehstärke der Brille angepasst werden.

Medikamente überprüfen

Nebenwirkungen von Medikamenten wie Schwindelgefühle oder Benommenheit können den Gleichgewichtssinn beeinträchtigen und Stürze begünstigen. In solchen Fällen sollte der Hausarzt überprüfen, ob ein anderes Präparat oder eine andere Dosierung infrage kommt. Wer schon einmal gestürzt ist, fürchtet sich, erneut zu fallen.

Die Angst vor Stürzen

Kurse zur Sturzprävention, die von vielen Krankenkassen bezuschusst werden, können für mehr Selbstvertrauen sorgen.

 

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