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„Die Insel“ – ein Projekt des ASD e.V. „Soziale Dienste“ Oberkotzau

Leben in Geborgenheit

Es sind die bewegenden Themen Pflege zu Hause und die zunehmende Erkrankung an Demenz, die in der Wohlstandsgesellschaft eine immer größere Rollespielen. Seit mehr als 25 Jahren kümmern sich die Mitglieder des Vereins ASD „Soziale Dienste“ um Menschen, die auf die Unterstützung angewiesen sind.



KONTAKT

ASD e. V. „Soziale Dienste“
Sankt-Antonius-Straße 20
95145 Oberkotzau
Telefon: 09286/96230
E-Mail: bwwunderlich@asd-pflegedienst.de
Ansprechpartner:
Brigitte Wunderlich
Detlef Keil

Füreinander das ein – dieses Ziel verfolgt der ASD „Soziale Dienste“ Oberkotzau mit verschiedenen Betreuungsangeboten. Foto: Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu – stock.adobe.com
Füreinander das ein – dieses Ziel verfolgt der ASD „Soziale Dienste“ Oberkotzau mit
verschiedenen Betreuungsangeboten. Foto: Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu – stock.adobe.com

Dabei bietet der Verein mit seinem Sitz in der Sankt-Antonius-Straße 20 in Oberkotzau eine ganze Reihe von Hilfsmaßnahmen an, um die Angehörigen von zu pflegenden Menschen zu entlasten sowie erkrankten und pflegebedürftigen Menschen nach Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten.

Hilfen für Angehörige von erkrankten Menschen

Ein Projekt, auf das die Mitglieder des ASD Oberkotzau stolz sein können, ist „Die Insel“. Dahinter stehen Hilfen für Angehörige von an Demenzerkrankten Menschen sowie pflegebedürftigen Menschen.

Leitgedanke des Vereins ASD „Soziale Dienste“ für das Projekt „Die Insel“ ist der Wunsch vieler älterer Menschen, möglichst lange zu Hause zu bleiben. Um dies zu gewährleisten, übernehmen zum großen Teil Angehörige die Betreuung. Jedoch, auch deren Kraft kann erschöpft sein, beziehungsweise sie stoßen an Grenzen. Hier setzt der ASD e. V. „Soziale Dienste“ mit seinen ehrenamtlichen Helfern an. „Je nach individueller Absprache besuchen unsere geschulten ehrenamtlichen Helfer die älteren Menschen zu Hause“, berichtet Brigitte Wunderlich, gerontopsychiatrische Fachkraft und Ansprechpartnerin für den Bereich „Die Insel“. Die ehrenamtlichen Helfer übernehmen stundenweise die Betreuung, sind Gesprächspartner für eine Unterhaltung, hören zu, gehen spazieren, zum Beispiel auf den Friedhof, backen gemeinsam mit den Menschen einen Kuchen und trinken Kaffee und unternehmen Dinge, die das Leben für die Betroffenen angenehmer und vorallem lebenswerter machen. „Unsere Helfer“, betont Brigitte Wunderlich, „arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und übernehmen Betreuungen. Das heißt, sie führen diese Tätigkeiten in ihrer Freizeit aus. Eine pflegerische Versorgung und Hauswirtschaft gehören nicht zu deren Aufgabenbereichen.“

Um der Nachfrage nach ehrenamtlicher Betreuung im Rahmen des Projektes „Die Insel“ weiterhin gerecht zu werden, sucht der ASD e. V. „Pflege zu Hause“ Menschen, die ein wenig Zeit investieren, um anderen Menschen ein wenig Freude in den Alltag des Lebens zu bringen. Natürlich sollten die Interessenten einige, wenige Voraussetzungen mitbringen. Auf diese weist Brigitte Wunderlich hin:

  • Interesse am Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen;
  • Einfühlungsvermögen und Verlässlichkeit;
  • Bereitschaft an Schulungen, Fortbildungen, Einsatzbesprechung und an Austauschtreffen mit anderen Ehrenamtlichen teilzunehmen; - Vor dem ersten Einsatz steht eine Schulung mit 40 Unterrichtseinheiten.

Der Zeitaufwand beträgt mindestens zwei Stunden zusammenhängend. Anfallende Kosten werden über eine Aufwandsentschädigung gedeckt so wie der Versicherungsschutz ist über die Haftpflichtversicherung geregelt. Vor diesem Hintergrund kann es für Interessierte heißen: „Eine Brücke schlagen“ mitspielen, reden, weinen, lachen, vorlesen, singen, fühlen, verstehen oder einfach nur dasein. tth

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