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Die eigenen vier Wände absichern — Der perfekte Einbruchschutz

Immer mehr Menschen in Franken machen sich in diesen Tagen Gedanken über ihren Einbruchschutz. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Einbrüche deutlich, um nun auf hohem Niveau zu verweilen. Der durchschnittliche Schaden von rund 3.000 Euro, der mit den Taten in Verbindung steht, ist ein zusätzlicher Anreiz, um sich für einen adäquaten Schutz einzusetzen. Doch wie kann es gelingen, für mehr Sicherheit im Eigenheim zu sorgen? Wir widmen uns den wichtigsten Punkten.



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  Foto: matt-jones-38742-unsplash

Hohe Investitionen werden gefürchtet


Sofern nicht bereits beim Bau des Hauses über sicherheitstechnische Nachrüstungen nachgedacht wurde, bleiben diese zumeist völlig aus. Viele Bauherren sind nicht dazu bereit, zusätzliche Investitionen für ein Plus an Sicherheit auf sich zu nehmen. Sie gehen davon aus, dass Bemühungen in dieser Hinsicht sehr schnell zu großen finanziellen Verpflichtungen führen würden. Um diese zu vermeiden, wird in der Folge ganz auf den Einbruchschutz verzichtet.

Dies liegt besonders daran, dass in erster Stelle komplexe Alarmanlagen in diesen Bereich eingeordnet werden. Viele einfache und kostengünstige Maßnahmen, die auf diesem Gebiet ebenfalls Fortschritte ermöglichen würden, bleiben derweil unbeachtet. Auch aus diesem Grund wird bereits seit Jahren an einer besseren Informationspolitik gearbeitet. So soll es in Zukunft möglich werden, ein ganzheitliches Bild des Einbruchschutzes zu schaffen und damit vielen Menschen einen neuen Zugang zu ermöglichen.

Individueller Schutz für jede Wohnung

Sofern das Thema in der medialen Öffentlichkeit zum Vorschein kommt, so handelt es sich in der Regel um eine pauschale Betrachtung. So werden stets die gleichen Schritte gezeigt, welche eine Wohnung oder ein Eigenheim gebührend absichern sollen. Dabei wird vergessen, dass die Maßnahmen der Absicherung an jedes Wohneigentum angeglichen werden müssen. Nur dadurch ist ein effizienter Einsatz der finanziellen Mittel möglich. Heute sind etwa Schlüsseldienste dazu bereit, vor Ort über die Schwachstellen eines Objekts zu informieren. Die passenden Angebote sind im Web zu finden und können lokal in Anspruch genommen werden.

Beispielhaft wird diese Unterscheidung bei der Absicherung an einer Erdgeschosswohnung deutlich. Diese verfügt über zahlreiche Fenster, die von außen leicht zugänglich sind. Die Täter sind daher unmittelbar dazu in der Lage, ihre Werkzeuge an den Rahmen anzusetzen. Handelt es sich um ungesicherte Zugänge, so dauert es nur wenige Augenblicke, bis diese aufgehebelt werden können. Als leicht umzusetzende Lösung präsentieren sich hier einfache Sperrriegel. Diese werden auf der Innenseite der Fenster angebracht und fest mit dem Material verschraubt. Die Absicherung eines einzelnen Fensters ist auf diese Art und Weise bereits ab 40 Euro möglich. In einer Maisonette wäre es derweil nicht notwendig, alle Fenster auf diese Weise zu sichern. Stattdessen reicht es aus, jene Fenster und Türen zu sichern, die zum Beispiel über einen Balkon oder einen Außentreppe leichter erreicht werden können.

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  Foto: praveesh-palakeel-352584-unsplash

Inzwischen hat auch die Polizei die Dringlichkeit der Lage erkannt. Sie stellt auf einer eigenen Webseite pauschale Tipps zur Verfügung, die im Haushalt umgesetzt werden können. Obwohl es auch hier an der individuellen Empfehlung fehlt, bietet sich doch die Möglichkeit, einen Eindruck von den Chancen der Absicherung zu gewinnen. Das Material selbst steht kostenlos zur Verfügung und kann aus diesem Grund zeitnah angewendet werden.

Eine allgemeine Absicherung ist auch bei der Haustüre zwingend erforderlich. Viele Bürgerinnen und Bürger ziehen nicht in Betracht, dass sich der Täter dem Objekt auf diese Weise nähern könnte. Viele geübte Einbrecher nutzen diese Möglichkeit, um möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Schließlich könnte kaum ein Verantwortlicher so dreist sein und sich seinem Ziel auf diese Weise nähern. Wurde nicht bereits beim Bau des Hauses auf eine spezielle Sicherheitstür geachtet, so bietet sich auch hier die Chance der nachträglichen Absicherung. Für diesen Zweck wird ein quer verlaufender Sperrriegel an der Innenseite angebracht. Während die Montage auch mit grundlegenden handwerklichen Fähigkeiten selbst möglich ist, schlägt das Material mit etwa 100 Euro zu Buche.

Neue Lösungen im Smart Home


Inzwischen gehen viele Experten davon aus, dass in Zukunft völlig neue Wege im Bereich des Einbruchschutzes gegangen werden können. Dafür verantwortlich sind die neuen Technologien, die im Umfeld des Smart Homes geschaffen werden sollen. Neben dem Einsparpotenzial im energetischen Bereich werden die sicherheitstechnischen Vorteile als besonders bedeutend gewertet. Bereits die Tatsache, dass alle wichtigen Datenströme an einem zentralen Ort zusammenlaufen, bedeutet für die Sicherheit einen wichtigen Vorteil. Die Steuerzentrale des Hauses kann den Eigentümer zu jeder Zeit über mögliche Gefahren in Kenntnis setzen. Weiterhin ist es möglich, diese Infos auf mobile Geräte übertragen zu lassen. So ist es auf dem Smartphone oder Tablet möglich, sich überall über aktuelle Entwicklungen in Kenntnis setzen zu lassen. Selbst während der Urlaubsreise kann der sichere Blick auf das Eigenheim auf diese Weise gewahrt werden.

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  Foto: rawpixel-783430-unsplash

Da im Smart Home wichtige technische Komponenten bereits vorhanden sind, wird es leichter möglich sein, Sicherheitssysteme zu niedrigen Preisen darauf aufzubauen. So bietet sich etwa die Gelegenheit, klassische Alarmanlagen auf dem Grundstück zu installieren. Weiterhin wäre es möglich, den Fremdkontakt mit den Fensterscheiben am Haus direkt zu melden. Die frühzeitige Erkennung könnte sich so in den nächsten Jahren zu einem wichtigen Schlüssel auf dem Gebiet des Einbruchschutzes entwickeln und dort einen zentralen Beitrag leisten.

Auf der anderen Seite könnte der Zugang zum Haus in Zukunft neu geregelt werden. Bereits heute wird an Iris-Scannern gearbeitet. Diese sollen in Zukunft die Identität eines Besuchers allein mithilfe einer kleinen Kamera erkennen können. Sogleich gibt es kaum eine Möglichkeit, um das System zu beeinflussen und dadurch den Zugang zum Haus zu erzwingen. An und für sich könnten diese Techniken als weitere Absicherung eingesetzt werden. So wird es in den nächsten Jahren möglich sein, ein weiteres Plus an Sicherheit zu generieren, wie es ganz im Sinne der Bewohner ist.

Quelle: YouTube

 

Die Chance der Prävention


Das Smart Home könnte in den nächsten Jahren auch auf dem Gebiet der Prävention wichtige Beiträge leisten. Viele Einbrecher blicken im Vorfeld ihrer Tat sehr genau auf jene Objekte, die für sie infrage kommen. Dabei werden typische Kennzeichen in den Blick genommen, welche auf ein unbewohntes Hause hindeuten. Dazu zählt einerseits der klassisch überquellende Briefkasten, der offensichtlich bereits seit Tagen nicht mehr geleert wurde. Doch besonders die Nacht bietet den erfahrenen Einbrechern die Möglichkeit, zu einer genauen Einschätzung der Lage zu kommen.

Wird zur Zeit der Dämmerung keine künstliche Beleuchtung aktiviert, so ist dies ein klarer Hinweis auf ein verlassenes Eigenheim. Da dies für ein geringes Risiko spricht, bei der Tat entdeckt zu werden, entscheiden sich viele Täter unter dem Eindruck dieses Signals dafür, das Objekt ins Auge zu fassen. Doch schon heute ist es mithilfe einfacher Installationen möglich, für eine automatische Steuerung des Lichts zu sorgen. Nach einem natürlichen Rhythmus wird in den frühen Abendstunden ein Teil der Beleuchtung aktiviert. Dieses präzise Timing und einige wechselnd beleuchtete Räume erwecken von außen betrachtet den Eindruck eines bewohnten Hauses. In Zukunft könnten die Bewohner zudem über ihre Smart Home Steuerung auf das System zugreifen und in die Beleuchtung eingreifen.

Ein weiterer Bereich der Prävention lässt sich direkt auf das Verhalten der Bewohner zurückführen. Viele Menschen in Deutschland neigen etwa noch immer dazu, einen Schlüssel vor der Haustüre zu verstecken. In mancher dringenden Situation kann dieser tatsächlich die Lösung sein, um sich vor dem Aussperren zu bewahren. In vielen anderen Lagen birgt er stattdessen ein großes Risiko. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um eines der häufig genutzten Verstecke handelt. Findige Einbrecher suchen etwa den Bereich unter dem Schuhabtreter ab und wenden größere Steine, die sich in der Nähe der Türe befinden. So sind sie in einigen Fällen dazu in der Lage, sich völlig unbemerkt Zutritt zum Haus zu verschaffen, ohne dabei selbst einen Schaden anzurichten. Dieses geringe Maß an Auffälligkeit macht es ungleich schwerer, ihnen auf die Spur zu kommen und die Beute zurückzuführen.

Quelle: YouTube

 

Künstliche DNA


Als ein besonders wegweisendes Modell wurde in den vergangenen Jahren auch die künstliche DNA beschrieben. Diese kann als kaum sichtbarer Farbklecks auf Wertgegenständen aufgetragen werden und enthält einen Code, welcher die Wertsachen ihrem Besitzer klar zuordnet. Kommt es nun zu einem Diebstahl, so sind Beamten mithilfe von Schwarzlicht dazu in der Lage, die Beute als solche zu erkennen. In einem nächsten Schritt bietet die Entschlüsselung des genetischen Codes die Möglichkeit, sich den direkten Weg zum rechtmäßigen Besitzer zu bahnen.

Während dieses System auf den ersten Blick deutliche Vorteile an den Tag legt, so mangelte es doch an der Umsetzung. Aufgrund der Tatsache, dass sich in Deutschland nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dazu entschloss, diesen Weg zu gehen, werden Kontrollen nur sehr selten auf die Markierung aufmerksam. Weiterhin wird ein großer Teil der Beute hiesiger Einbrüche direkt ins Ausland geschafft. Da dort der Rückhalt der künstlichen DNA noch geringer ist, bietet sich gar keine Möglichkeit mehr, um das Signal bis zum Besitzer zu verfolgen und damit letztlich für die Aufklärung der Tat zu sorgen. Aktuell ist nicht davon auszugehen, dass sich viel an dieser bestehenden Problematik ändert.

Knackpunkt Alarmanlage


Immer wieder wird darüber diskutiert, welchen Nutzen die klassische Alarmanlage im Eigenheim bieten kann. Nur selten bieten die Systeme die Möglichkeit, Aufnahmen in Empfang zu nehmen, die dann für die Ergreifung der Täter dienlich sind. So beschränkt sich ihre Wirkung in erster Linie auf die Abschreckung. Andere Experten sehen eine ganz andere Außenwirkung in der Alarmanlage. So könnte die Notwendigkeit, eine teure Alarmanlage zu erwerben, sogleich auf Wertgegenstände innerhalb des Objekts hindeuten, die damit die Gefahr eines Einbruchs wiederum in die Höhe treiben würden.

Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, dass günstigere Lösungen auf dem Markt zu finden sind. Häufig können diese bei einem besseren Verhältnis von Preis und Leistung die ersehnte Sicherheit bieten und damit einen wichtigen Teil zu einem gelungenen Einbruchschutz beitragen.

Rücksicht bereits beim Hausbau


Viele Bauherren klagen in der Phase des Hausbaus über eine besonders angespannte finanzielle Lage. In der Regel ist es notwendig, hohe Kredite aufzunehmen, die besonders in der Anfangszeit einer hohen Tilgung bedürfen. In der Folge fällt es ihnen schwer, über zusätzliche Investitionen nachzudenken. Trotz günstiger Finanzierungen, wie sie in diesen Tagen verfügbar sind, wird zunächst versucht, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Sofern ein Extra nicht unmittelbar mit dem eigenen Wohnkomfort in Verbindung steht, wird zumeist darauf verzichtet.

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  Foto: annie-gray-382969-unsplash

Dieses Verhalten führt auch dazu, dass es auf dem Gebiet des Einbruchschutzes zu deutlichen Einschränkungen kommt. Auf dem heutigen Markt sind verschiedene Sicherheitsfenster und Türen verfügbar, die leicht hätten in den Innenausbau einbezogen werden können. Mit Aufpreisen zwischen 20 und 40 Prozent bieten sie ein erheblich höheres Maß an Sicherheit. Am Beispiel der Türen wird dies besonders deutlich. Hier werden die folgenden Mechanismen integriert, um es den Tätern noch schwerer zu machen, in das Haus einzudringen:

  • ein Sicherheitsschloss mit Schließfalle
  • Fünffachverriegelung
  • spezielle Sicherheitsdorne
  • ausreißsichere Markentürbänder
  • massiver Stahlschließriegel
  • durchgehende Hinterbandsicherung



Der bewusste Verzicht auf die Sicherheitsprodukte hat wiederum langfristige Nachteile. Ein kompletter Austausch der Fenster und Türen nach nur wenigen Jahren ist wirtschaftlicher Unsinn, obwohl sich die eigene finanzielle Situation bis dahin erholt haben mag. Nachrüstungen, wie sie etwa mit Sperrriegeln möglich sind, haben derweil ästhetische Nachteile auf ihrer Seite. Hier wird die Sicherheitstechnik von außen leicht sichtbar auf den Zugängen angebracht. Dabei möchten viele Hausbesitzer ganz bewusst darauf verzichten, ihren eigenen Anspruch an Sicherheit auf diese Weise nach außen zu tragen.

Ist Understatement angebracht?


In den vergangenen Jahren wurde die finanzielle Potenz eines Hauses als entscheidendes Merkmal für die Gefahr eines Einbruchs bezeichnet. Je prächtiger und größer der Bau, desto größer müssen die finanziellen Mittel auf Seiten der Bewohner sein. Diese einfache Rechnung bietet den Einbrechern wiederum die Aussicht auf eine besonders große Beute, die für das Risiko der Tat entschädigt. Ist es also in Anbetracht dieser Gleichung möglich, auf Pracht und Aufmerksamkeit zu verzichten, um das Eigenheim sicherer zu machen?

Ein Blick auf die Statistiken macht deutlich, dass ein solcher Ansatz wohl nicht ohne Folgen bleiben würde. Tatsächlich wird in weniger attraktive Gebäude deutlich seltener eingebrochen. Doch hier bleibt zu bedenken, dass die eigenen vier Wände die mit Abstand größte Investition des Lebens markieren. Damit ist für viele Menschen natürlich der Anspruch verbunden, ein Haus zu bauen, welches so nahe wie nur möglich an die eigenen Vorstellungen herankommt. Unter diesen Vorzeichen scheint der Verzicht auf ein Maß an Komfort, welches finanziell möglich gewesen wäre, falsch. Unter dem Strich handelt es sich jedoch um eine Entscheidung, die auf der Basis der eigenen Gütekriterien und Vorstellungen getroffen werden muss und für die es keine pauschale Vorlage gibt.

Die Schäden des Einbruchs


Doch was spricht dafür, sich gegen Einbrüche abzusichern? Auf den ersten Blick scheint es überflüssig zu sein, sich diese Frage zu stellen. Doch nicht nur finanzielle Motive spielen dabei eine Rolle. Tatsächlich wird ein Betrag von rund 3.000 Euro als durchschnittlicher Schaden verbucht. Diese Summe ergibt sich einerseits aus der Entwendung der Wertgegenstände, welche ins Visier der Täter geraten. Weiterhin entsteht zumeist ein Schaden an Fenstern und Türen, die im Anschluss repariert oder ausgetauscht werden müssen. Doch diese wirtschaftlichen Einwirkungen sind in der Regel noch zu verkraften.

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  Foto: pawel-czerwinski-773353-unsplash

Schlimmer wirken sich in der Regel die psychologischen Einflüsse der Tat aus. Für die Betroffenen ist es im Anschluss meist schwer, neue Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu empfinden. Stattdessen fällt es ihnen schwer, selbst zur Ruhe zu kommen. Das einmalige Eindringen des Täters in den Wohnraum reicht bereits aus, um dieses Gefühl zu bekommen. Nach Jahren entscheiden sich einige Betroffen für den Umzug, da sie nicht mehr dazu in der Lage sind, die zurückliegende Gefahr auszublenden.

Nicht nur finanzielle Motive sprechen also dafür, selbst in den Einbruchschutz zu investieren. Die meisten Betroffenen würden die psychologischen Folgen als deutlich gravierender einstufen. Auf beiden Ebenen kann eine deutliche Besserung erzielt werden, sofern einfache Maßnahmen in die Wege geleitet werden, die für eine bessere Absicherung sorgen.

Die Aufklärung hinkt hinterher


Hier in Bayern können wir uns über eine der höchsten Aufklärungsquoten in ganz Deutschland freuen. Noch immer gelingt es den Verantwortlichen, die Zahl der Einbrüche durch mediale Achtungserfolge in engen Grenzen zu halten. Doch besonders größere Städte sehen den Kampf gegen die Täter zunehmend als aussichtslos an. Nur in rund zehn Prozent der Fälle ist es dort möglich, die Schuldigen ausfindig zu machen. Dies liegt zumeist daran, dass diese organisiert vorgehen und kaum Spuren vor Ort hinterlassen. Den Beamten bleiben am Tatort deshalb kaum Hinweise, die weiter verfolgt werden könnten.

Weiterhin ist auch die Ermittlung der Täter noch kein klares Signal dafür, dass auch die Beute gefunden werden kann. Sofern die Verantwortlichen nicht auf frischer Tat erwischt werden, sind sie dazu in der Lage, die Spur zu den Wertgegenständen zu verwischen. Fortan ist es nicht mehr möglich, diese Verbindung nachzuzeichnen und die Besitzer mit Schmuck, Gold oder Bargeld in Kontakt zu bringen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Behörden nur sehr selten nützliche Erfolge bei Einbruchsdelikten vorweisen können, entscheiden sich viele Opfer inzwischen dagegen, die Tat überhaupt zur Anzeige zu bringen. Dies wiederum hat eine beschönigende Wirkung auf die offiziellen Statistiken, die zumindest einmal im Jahr heiß diskutiert werden. Inzwischen muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die tatsächliche Zahl der Einbrüche in Deutschland ist deshalb kaum mehr zu ermitteln und wird allenfalls von unabhängigen Experten in Form von Schätzungen angepeilt.

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